Veltheim an der Weser

Wissenswertes, Aktuelles und Historisches aus Veltheim
 

Aktuelle Informationen aus Veltheim an der Weser für die Bürgerinnen und Bürger und alle Interessierten!

 

 

  

 

Ein wichtiger Hinweis zu dieser aktuellen Seite: Bei älteren Beiträgen auf dieser Seite werden die beigefügten Fotos nach einiger Zeit gelöscht, um die Übersichtlichkeit zu wahren. Historische Fotos sind dann in den entsprechenden Menüs zu sehen. Dort werden sie laufend ergänzt.

Handballjugend in der HSG Porta Westfalica

Heute stellen wir noch zwei Veltheimer Handball-Jugendmannschaften der HSG Porta Westfalica vor:

 Männliche B-Jugend: obere Reihe von links: Jona Schulte, Simon Johanning, Jannis Konen, Lukas Reese, Jan-Phillip Rubin, Dominik Meyer, Jannis Keilani, Trainer Jan-Christoph Hohlfeld

untere Reihe von links: Marc Hohmeier, Daniel Dyck, Kevin Glammeier, Leon Hempel, Leon Phil Boettcher

Es fehlt: Trainer Arne Dreßler

A-Mädel:

Sheila Pape, Lena Werkmeister, Jola Vogt, Maleen Heistermann, Chiara Knittel, Jana Pollmann, Chiara Böke, Theresa Dorpmüller, Anica Burkhardt, Fiona Nottmeier, Andrea Dyck Trainer: Andrea Werkmeister und Gustav Lewandowski.

 





Grundschule in Veltheim vor dem "Aus" ?

Die Auflösung der Grundschule in Veltheim steht bevor, so sieht es jedenfalls eine Beschlussvorlage der Verwaltung für die außerordentliche HFA-Sitzung am 27.9.vor. Da heißt es u.a.:

„Im Zuge des Ausbaues des Grundschulstandortes Eisbergen wird der Schulstandort Veltheim aufgelöst.“

Dieses soll eine Grundsatzentscheidung sein!

Ob es die haushälterische Situation hergibt und ein eventueller darauf aufbauender Haushalt von der Bezirksregierung bei der hohen Gesamtverschuldung der Stadt Porta genehmigt wird, steht dabei noch nicht fest.

Entgegen aller bisher vorgebrachten Argumente für die Sinnhaftigkeit eines Erhalts des Schulstandortes Veltheim, soll nun dieser Grundsatzbeschluss ohne weitere Einbeziehung der Eltern und Bürger von Veltheim in der HFA-Sitzung gefasst werden. Die Rotgrüne Mehrheit hat mehrfach bekräftigt, ihre Stimmmehrheit dafür einzusetzen. Über die stichhaltigen Argumente der Oppositionsparteien setzt man sich ohne Diskussion hinweg.

Interessant in diesem Zusammenhang ist eine Äußerung des SPD – Außenministers S. Gabriel kürzlich in Minden, der u.a. ausführte: „Er lege ein besonderes Augenmerk darauf, die ländliche Region zu fördern. Dass es in vielen Städten und Gemeinden keine Schulen, Einkaufsmöglichkeiten oder Bushaltestellen gibt, sei kaum zu verantworten.“

Was ist von solchen „Wahlkampfsprüchen“ zu halten, wenn an der Basis eine völlig andere Politik gemacht wird.

Sonntag ist Bundestagswahl (leider keine Kommunalwahl). Trotzdem kann ein jeder Wähler auf dem Stimmzettel deutlich machen, was er von der kommenden Schließung der Grundschule in Veltheim hält!  










Schlechter Start in die Saison




Der Saisonstart ist für die Veltheimer Handballer nicht gut gelaufen! Alle Teams der HSG Porta Westfalica sind mit Niederlagen gestartet, besonders bitter für die Verbandsligamannschaft, die mit hohen Erwartungen in die Saison gestartet war. Doch die Serie ist noch lang. Dieser schlechte Start lässt sich durch gute Leistungen egalisieren. Heute stellen wir die Reservemannschaft der Damen, die auf Kreisebene mitspielt, vor:

Hintere Reihe. Trainer Michael Sparr, Miriam Bekemeyer, Joana Langemeier, Vanessa Keim, Janina Fischer, Nina Walther, Anika Oelmann, Yvonne Arnold, untere Reihe  Elena Prasuhn, Madeline Gorny, Nadine Rodrigues, Mara Ebert, Melissa Brinkmann, Jenny Felgenhauer
Es fehlen Viktoria Janetzek und Ines Rodriques


AWO Kita in Veltheim großzügig bedacht

Bäckerei Camen überreicht Scheck

Kunden der Bäckerei und Edeka-Markt Camen haben seit April 2016 die Möglichkeit, ihre Pfandbons in eine Spendenbüchse, die am Pfandautomaten enthalten ist, einzuwerfen. Diese Möglichkeit haben viele Kunden genutzt und die Bäckerei Camen hatte im Vorfeld entschieden, das Spendengeld der Awo-Kita in Veltheim zur Verfügung zu stellen. Es kamen im ersten Jahr gleich 170,- Euro zusammen, die durch die Firma Camen auf 200.- Euro aufgerundet wurden.

Die Spendenbox ist weiterhin vorhanden und kann gern genutzt werden, damit die Awo-Kita Veltheim auch im nächsten Jahr großzügig bedacht werden kann. Die Leiterin der Einrichtung, Sabine Noack, freute sich sehr über diese Spenden: „Da das Gebäude einen größeren Wasserschaden hatte und derzeit saniert wird, ist jeder Cent wilkommen“, sagte sie bei der Übergabe des Spendenschecks durch Claudia Thielke von der Firma Camen.



Veltheimer feiern 10 Jahre Partnerschaft

Die fünf Veltheims, die es weltweit gibt, schlossen im Jahre 2007 in Veltheim an der Weser mit den anderen vier Veltheims (Veltheim/Ohe, Niedersachsen; Veltheim/Fallstein, Sachsen-Anhalt; Veltheim/Winterthur und Veltheim AG, beide aus der Schweiz) die Veltheim-Partnerschaft. Das geschah im Rahmen der Festwoche zum 1111-jährigen Bestehen von Veltheim an der Weser.

Nun jährte sich dieses Ereignis und die Vertreter aller Veltheims trafen sich auf dem Rittergut der Familie „von Veltheim“, um das 10-Jährige gebührend zu feiern und die Partnerschaft für die kommende Zeit zu bekräftigen.

Denn die gegenseitigen Besuche in der Schweiz und in Deutschland haben grenzüberschreitend für viele Freundschaften zwischen den beteiligten Personen, Vereinen und Gemeinschaften gesorgt.

Der Veltheimer Ortsheimatpfleger war es, der in 2007 die Idee zu dieser Partnerschaft hatte und alle Veltheim zusammen gebracht hat. Dafür wurde ihm vom diesjährigen Gastgeber, Alexander von Veltheim, Besitzer des Rittergutes Veltheim/Ohe und gleichzeitig Bürgermeister des Ortes, beim Festakt besonders gedankt.

Der Musikverein von Veltheim/Winterthur war mit zu diesem Treffen angereist und sorgte beim Festakt am Freitag und beim traditionellen Weinfest im früheren Schaftstall auf dem Rittergut für gute Stimmung. Besonders die Stücke mit dem Alphorn klangen in den alten Gemäuern des Rittergutes hervorragend und fanden bei den Besuchern und Beteiligten großen Anklang.

Auch der Männergesangverein von Veltheim/Ohe setzte beim Festakt Akzente.

Ein Besuch der Autostadt bei VW in Wolfsburg rundete das Festprogramm ab.

Das nächste große Veltheim-Treffen wurde schon terminiert und wird im kommenden Veltheim/Winterthur in der Schweiz stattfinden.

Als Gastgeschenk überreichten die Vertreter der Veltheims dem ausrichtenden Veltheim/Ohe eine massive Eichenbank, die, so Reinhold Kölling bei der Übergabe, den Dorfplatz im Ort verschönern soll.

Das Foto zeigt von l. n r. Reinhold Kölling (Veltheim/Weser; Marco Jede, Veltheim/Fallstein, Yvonne Berglund, Veltheim/Aargau; Ursula Staufer, Veltheim/Winterthur und Alexander von Veltheim, Veltheim/Ohe

 

Foto 2: der Musikverein Veltheim/Winterthur





Partnergemeinde Veltheim am Fallstein

Heute die Vorstellung der vierten Gemeinde der Veltheim-Partnerschaft, der fünf Veltheims, die es weltweit gibt. Es ist Veltheim am Fallstein, bis zur Grenzöffnung im Grenz-Sperrgebiet der DDR gelegen. Das das für die Bewohner nicht einfach war, zeigen die ersten beiden Bilder in der Fotogalerie direkt nach der Grenzöffnung (www.facebook.de/veltheimanderweser). Doch es hat sich viel getan in unserer Partnergemeinde (ab Bild 3),  die im letzten Jahr 1050 Jahre Bestehen gefeiert hat. Veltheim am Fallstein liegt nur rd. 25 Kilometer entfernt von Veltheim an der Ohe, wo heute Abend die Jubiläumsfeier zum zehnjährigen Bestehen dieser Partnerschaft steigt.







Partnergemeinde Veltheim im Aargau

Eine weitere Partnergemeinden der Veltheim-Partnerschaft ist Veltheim AG in der Schweiz, die ebenfalls am Wochenende beim Treffen in der Schweiz mit einer Delegation beteiligt sind. AG bedeutet in diesem Fall nicht "Aktiengesellschaft", sondern Kanton Aargau. Veltheim AG liegt in dem schönen Schenkenberger Tal, einem Weinanbaugebiet in der Schweiz und an der Aare.  Etliche Fotos unter:  www.facebook.de/veltheimanderweser







Fotos aus unserer Partnergemeinde Veltheim/Winterthur (Schweiz)

Heute stellen wir eine weitere Partnergemeinde aus der Veltheim-Partnerschaft vor: Veltheim/Winterthur. Dieses Veltheim wurde vor etlichen Jahren mit der Schweizer Stadt Winterthur fusioniert und ist heute ein Stadtteil von Winterthur. Es hat sich aber eine gewisse Eigenständigkeit bewahrt und hat einen eigenen Ortsverein. Zum Jubiläumstreffen am Wochenende in Veltheim/Ohe wird neben der Delegation des Ortsvereins auch der Musikverein Veltheim aus der Schweiz zugegen sein und beim Weinfest aufspielen. (Mehr Fotos auf: www.facebook.de/veltheimanderweser )
















Fotos aus unserer Partnergemeinde

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Partnerschaft aller Veltheims stellen wir in den nächsten Tagen die beteiligten Partnergemeinden mit einigen Bildern vor. Den Anfang macht heute Veltheim an der Ohe, die am kommenden Wochenende das Jubiläumstreffen ausrichtet. Weitere Fotos auf der Seite: www.facebook.de/veltheimanderweser











10 Jahre Veltheim Partnerschaft

In diesem Jahr besteht die Gemeindepartnerschaft der fünf Veltheims, die es weltweit gibt, genau zehn Jahre. Begründet wurde sie 2007 im Rahmen der „Zeitreise“ zur 1111-Jahr Feier in Veltheim.

 Mehr dazu ist nachzulesen auf der Seite www.veltheim-weser.de im Artikel: „Veltheim ist nicht nur Veltheim“. Anlässlich dieses Jubiläums hat die Partnergemeinde Veltheim an der Ohe zum kommenden Wochenende zu einem Treffen auf das Rittergut Veltheim/Ohe eingeladen. Delegationen aller Veltheims werden anwesend sein und vom Bürgermeister Alexander von Veltheim dort begrüßt. Veltheim an der Weser wird vertreten von Vorstandsmitgliedern der Dorfgemeinschaft und vom Ortsheimatpfleger. Auch die beiden in der Schweiz liegenden Veltheim sind dabei, von Veltheim/Winterthur ist auch der Musikverein anwesend, der am Samstag zum Weinfest aufspielt. Die heutigen Bilder zeigen die Begründung der Partnerschaft in 2007 in Veltheim an der Weser.

 In den nächsten Tagen werden an dieser Stelle die einzelnen Veltheims nochmals im Bild vorgestellt.

 



Katastrophaler Serienstart für Veltheimer Handballer

Katastrophaler Start in die neue Serie

Veltheims Handballer starten mit einer Negativserie in die neue Saison.

Alle Seniorenmannschaften (Männer und Frauen) kassieren in den ersten Spielen deutliche Niederlagen.

Da ist für die kommenden Spiele noch eine Menge Luft nach oben……………….

Nachzutragen in der Vorstellung der Teams ist noch die dritte Herrenmannschaft der HSG Porta, die in der 2. Kreisliga an den Start geht und wie folgt spielt:

o.v.l.: Zeitnehmer Maik Grube, Ralf Mevert, Jens Dreischmeier,

Andreas Nagel, Jens Utermark, Trainer Joachim

Saak; m.v.l.: Co-Trainer Ralf Pauser, Andreas Voigt,

Michael Förster, Michael Utermark, Jan-Hendrik Grasmann,

Betreuer Detlef Delius, Sponsor Uwe Hohmeier

u.v.l.: Stefan Broßeit, René Donnecker, Lukas Müller,

Sascha Gennrich, Gerrit Fischer, Björn Groditzki

es fehlen: Christian Müller, Lars Dressler, Christopher

Schulte, Frank Temme, Daniel Korfsmeier, Walerie Penner,

Sebastian Wöhler, Tom Schellhoss




HSG Porta II spielt in der Bezirksliga Minden - Lübbecke

Auch die Reservemannschaften der Veltheimer Handballer greifen nun in den Serienspielbetrieb ein. Heute stellen wird die II. Mannschaft der HSG Porta Westfalica, die in der höchsten Spielklasse auf Kreisebene Minden-Lübbecke spielt, vor.
o.v.l.: Co-Trainer Hans-Jürgen Arnold, Zeitnehmerin Nicole Delius, Dennis Wehmeier, Dennis Groditzki, Ralf Kurz, Dimitri Finadeev, Simon Huge, Jan-Philip Naumann, Trainer Daniel Franke
u.v.l.: Christian Neufeld, Karsten Nagel, Jorge Rodriguez, Pascal Brüssel, Nico Kolowsky, Axel Bekemeyer



Mini-Handballer und die Super Minis

Heute stellen wir weitere Veltheimer Jugendhandballmannschaften vor, nämlich die Minis und die Superminis. Das sind die jüngsten Sportlerinnen und Sportler der HSG Porta, aber mit Begeisterung dabei:Obere Reihe von links: Chiara, Christina, Yvonne , Kathi, SheilaMittlere Reihe von links: Kilian, Lotta, Johanna, Fynn, Lia, Moritz, Jarne, Ella, Magdalena, MatildaUntere Reihe von links: Roman, Felix, Emma, Lina, Hannes, Maja, Chiara, LaraEs fehlen: Dan, Valentino, Aaron, Ayleen, Isabell, Laureen, Kim, Tim



Die Veltheimer E-Jugend Mannschaft im Handball

Heute stellen wir eine weitere Veltheimer Jugendhandballmannschaft vor: die E-Jugend der HSG Porta Westfalica.
Oben links:
Trainer: Michelle Fischer,
Spieler: Fynn Kühl, Wayne Schellhoß, Fabio Böke, Fiete Nottmeier, Trainer: Tanja Meding-Nottmeier, Josy Beckmann, Anton Schmidt, Trainer: Leon Hempel
Kniende von links: Tyler Gennrich, Jonas Vollmer, Louis Eichhorn, Dylan Mevert, Henning Vauth
Liegend: unser Torwart Olli Harris


Jugendarbeit in Veltheimer Vereinen

Der Sportverein SuS Veltheim ist bekannt für seine gute Jugendarbeit in diversen Sportarten. Für die Handballjugend beginnt nun auch die Spielserie. Deshalb werden nun auch die Jugendteams vorgestellt: Heute die D-Mädel Mannschaft. Dazu gehören:

D-Mädels 2017/18:

Ayla, Mathilda, Emily, Merle, Lara S. Lara B. Kira, Joeline, Lina, Lynn, Hedwig, Julia, Josefin, Dayna, Jolin (Tabea und Leonie vom 2004er Jahrgang trainieren weiter im Team ohne Spielpraxis in der Saison.)

Das Sportbuch von Veltheim

Es gibt es wieder, das „Sportbuch von Veltheim“.

Sonderpreis per Stück: 7,50 Euro,
bei Postversand per Stück: 8,50 Euro.

Verkaufsstellen:
Edeka-Markt Camen
Volksbank in Veltheim
Tankstelle Schwichow
alle in Veltheim

Oder bei:
Bestellungen: rkoelling@online.de
bzw. 0170-8339869




Ausbau Ravensberger Straße..............

Es ist so, wie es von Veltheimer Seite vermutet wurde, jedoch seitens der Stadt bestritten wurde: Die Verzögerungen beim Ausbau der Ravensberger Straße liegen doch an den fehlenden Sanierungen der Stützmauer im Einmündungsbereich der Robert-Franke-Straße!

Das ist der Vorlage 136/2017 für den Bauausschuss der Stadt Porta Westfalica zu entnehmen. Da heißt es nämlich: „Da der Landesbetrieb Straßen NRW im Zusammenhang mit dem Ausbau der Ravensberger Straße Bedenken bezüglich der Standsicherheit der Stützmauer im Einmündungsbereich Robert-Franke-Straße insbesondere im Zuge der Kanalverlegung, geäußert hatte, muss diese Sanierung, um weitere Bauverzögerungen zu vermeiden, aus den Unterhaltsmitteln der Deckenerneuerung 2018 finanziert werden. Von den eingeplanten 500.000.- Euro wären demnach insgesamt 300.000.- für die Stützmauersanierung zu verwenden.“  

Wir Veltheimer hoffen, dass der Bauausschuss dieser Vorlage nun so zustimmt, so dass es dann hoffentlich 2018 etwas wird mit dem Ausbau der Ravensberger Straße in diesem Bereich. Eine weitere Verzögerung wäre nicht mehr zu verantworten, es sieht nämlich in dem Bereich „chaotisch“ aus und das ständige Warten an zwei Bahnübergängen in kurzen Abständen ist auch nicht sonderlich befriedigend.

Übrigens: Die Straßenränder an der Robert-Franke-Straße im Bereich des Brinkborn müsste dringend vom Wildwuchs befreit werden, denn Autos können sich kaum begegnen und für Fußgänger ist es dort momentan besonders gefährlich!  


Seniorenfeier in Veltheim gut besucht

Die städtische Seniorenfeier in Veltheim, veranstaltet von der Dorfgemeinschaft, war ein voller Erfolg. Gut besetzte Tischreihen zeigten, dass diese Veranstaltung nach wie vor beliebt ist. Besonders das „Klönen“ bei Camen’s beliebten Butterkuchen und einer guten Tasse Kaffee, kommt bei den Veltheimer Senioren immer gut an. Doch die Verantwortlichen der Dorfgemeinschaft unter Leitung von Günter Schilling hatten nicht nur für Kaffee und Kuchen gesorgt, sondern auch für ein gelungenes Beiprogramm. So bot ein Alleinunterhalter musikalische Begleitung und eine Jugendgruppe des Reitervereins „Großer Weserbogen“ zeigte akrobatische Einlagen auf dem Holzpferd. Die angekündigten Gruppen des Kindergartens und des Sportvereins mussten ihre Teilnahmen leider kurzfristig absagen.

Die Senioren waren trotzdem sehr zufrieden mit dem gelungenen Nachmittag im kirchlichen Gemeindehaus in Veltheim.


Grundschule in Veltheim

Gestern war wieder für viele Kinder der erste Schultag in ihrem Leben. Es war gut anzusehen, dass die Veltheimer Kinder hier vor Ort ihren ersten Schultag erleben durften! Wie lange noch? Das fragen sich die besorgten Veltheim Eltern weiterhin zu Recht. Noch immer plant die Rot-Grüne Mehrheitsfraktion in Porta, trotz aller Warnungen der Opposition, besorgter Eltern und Bürgerinnen und Bürger sowie sachkundiger Leserbriefschreiber, die Auflösung der Grundschule Veltheim. Obwohl ein Schreiben der Bezirksregierung vorliegt, die besonders auf die schwache Finanzlage der Stadt verweist, will die Mehrheitsfraktion in Eisbergen Millionenbeträge investieren, um damit die Schule Veltheim vom Netz nehmen zu können. Darunter leiden nicht nur die Kinder und Eltern, sondern die gesamte Infrastruktur Veltheims. Selbst weiter steigende Schülerzahlen schreckt die Mehrheitsfraktion und die Verwaltung nicht ab. Es handelt sich zwar um Kommunalpolitik, doch solchen Parteien kann man auch bei einer Bundestagswahl die "rote Karte" zeigen.

Gut, dass Eltern und Bürger weiterhin um den Erhalt ihrer Schulen im Ort und den Erhalt ihrer örtlichen Strukturen kämpfen!

www.schulerhalt-porta.de


Termine.......................

Nach der Sommerpause und dem Schulbeginn eröffnet die Seniorenfeier den Reigen der Veranstaltungen für die letzten vier Monate des Jahres.Die von der Dorfgemeinschaft ausgerichtete Seniorenfeier der Stadt Porta für die Bürgerinnen und Bürger des Ortsteiles Veltheim (ab 70 Jahre) findet statt am:

Samstag, dem 2.9.2017 ab 14 Uhr im Gemeindehaus am Sprengelweg.

Weitere Termine im September:

14.9.2017      14 Uhr 30  Seniorenclub im Gemeindehaus

27.9.2017      17.00       Plattdeutscher Gesprächskreis in der Heimatstube

Die Heimspieltermin der Veltheimer Handballer folgen in Kürze.

Veltheims Handballfrauen

Für die Veltheimer I. Frauenhandballmannschaft der HSG Porta beginnt ebenso, wie bei den Herren, nun der Spielbetrieb. Hier stellen wir das Team, welches auf Kreisebene startet, vor. Natürlich freuen sich auch die Frauen über einen guten Zuschauerbesuch und Unterstützung bei den Spielen in der Veltheimer Karl-Krüger Halle. Hier die Mannschaft in Wort und Bild:

Oben v.l.: Malte Tretzack (Co-Trainer), Olivia Buddensiek, Karlotta Pape, Larissa Delius, Nina Albrecht, Juliane Schillaneck, Louisa Vauth, Dennis Pape (Trainer)

Unten v.l.: Carina Momberg, Jeannine Heydemann, Michelle Harting, Tanja Meding-Nottmeier, Elisa Dodenhöft, Katharina Stöver

Es fehlt: Miriam von Oepen

    

Die Handballsaison startet bald!


Nachdem die Handball-Bundesliga die ersten Spiele absolviert hat, steigen mit dem kommenden Wochenende auch die Amateurklassen in den Spielbetrieb ein. Los geht es mit den Spielen um den Spielo-Cup Handballkreis.
Dabei sind auch die Veltheimer Handballer der HSG Porta.
Das Aushängeschild ist dabei die Herrenmannschaft in der Verbandsliga, der zweithöchsten Klasse auf Landesebene.
Das Team hat sich gegenüber der letzten Saison auf einigen Positionen verändert und spielt nun in folgender Zusammensetzung:stehend von links:

Gerd-Malte Tretzak
Jan Christoph Hohlfeld
Co-Trainer Björn Groditzki
Trainer Kai Bierbaum
Florian Göpfert
Tim Alexander Held

kniend von links:
Dennis Müller
Yannick Naumann
Zeitnehmerin Friederike Kallendorf
Niklas Delius
Lennart Wilken-Johannes
Fynn Supe
Luca Halstenberg
Marten Kollmeier
Nicholas Held
Alexander Hahne

Wir wünschen der Mannschaft viele Erfolge und eine gute Platzierung, sowie spannende Spiele in der Karl-Krüger Halle in Veltheim.



Die Erntezeit ist schon bald wieder vorbei!

Die Getreideernte ist nahezu abgeschlossen, in anderen Bereichen läuft die Ernte noch, aber neigt sich auch bald dem Ende zu. Zeit für das Erntedankfest. Das 7. Erntedankfest in Veltheim an der Weser ist vorbereitet. Die Dorfgemeinschaft lädt ein auf Körtings Hof. Termin: 1.10.2017 ab 10 Uhr. Ein tolles Programm ist vorbereitet.


Politische Sommerpause bald zu Ende!


Die politische Sommerpause neigt sich langsam dem Ende zu und dann werden sicher Haushaltsfragen und die Grundschuldebatte in Porta wieder breiten Raum einnehmen,

Zum Thema Umgang mit Finanzen in Porta ist wieder ein lesenswerter Leserbrief im MT, zunächst online, erschienen. Titel: „Unverständlicher Beschluss“. www.mt.de/lokales/leserbriefe. Sehr lesenswert

Zum Thema Grundschuldebatte ist inzwischen auch die Stellungnahme der Bezirksregierung Detmold zum Investitionsprogramm Schulen auf der Homepage der Stadt erschienen.

Wer diese dort noch nicht gefunden hat, hier der Link:

https://www.portawestfalica.de/sv_porta_westfalica/Rathaus/Service/Haushaltsplan/Investitionsprogramm%20Schulen.pdf

 Zum Lesen empfohlen!

 

Immer mehr Schulden.......................

„Kommunen in NRW kommen auf keinen grünen Zweig“, so beschreibt der Bund der Steuerzahler die derzeitige finanzielle Situation unserer Kommunen (siehe auch: www.steuerzahler-nrw.de).

Porta Westfalica ist dabei nicht der Tabellenerste (ein Glück), doch mit an der Tabellenspitze zu finden, und damit zumindest Spitzenreiter im Kreis Minden-Lübbecke und weit oben in OWL, macht man es an der „Pro-Kopf-Verschuldung“ fest.

Unsere Stadt befindet sich in der Gruppe 3.000.- bis 5.000.- pro-Kopf-Verschuldung. Der genaue Betrag lautet: 3.244,59 Euro. Mit diesem Betrag pro Einwohner ist Porta Westfalica (stand 12.2016) verschuldet.   

Frische Bläserklänge von der See

Das Bläserensemble BrassKids Baltrum gastiert vom 2. – 9. Oktober in Veltheim an der Weser. Der langjährige „Macher“ des „Bläserkreis Porta Westfalica“, Günter Ludwig, der inzwischen auf der Insel Baltrum wohnt, ist der musikalische Leiter der Gruppe.

Der Bläserkreis Porta Westfalica war viele Jahre das musikalische Aushängeschild der Stadt Porta Westfalica. Dieser Bläserkreis gründete sich am 11-4-1973 in Veltheim. Damals waren elf Musiker beteiligt und Günter Ludwig leitete die Gruppe musikalisch.

Der Bläserkreis hatte mit seinem „Macher“ Günter Ludwig nationale und internationale erfolgreiche Auftritte, war im Fernsehen zu sehen, und brachte Schallplatten heraus. 13 überaus erfolgreiche Jahre! Günter Ludwig trat im Jahre 1986 von seinen Ämtern als Geschäftsführer des Vereins und als Dirigent des Bläserkreises zurück. Davon erholte sich er Verein und das Orchester, welche noch einige Jahre bestanden, allerdings nicht wirklich und lösten sich später auf. Die vollständige Geschichte des Bläserkreis Porta Westfalica wird in Band IV der Veltheimer Chronik, die derzeit in Arbeit ist, beschrieben.

Wer Günter Ludwig mit den BrassKids der Insel Baltrum erleben will, hat alsbald Gelegenheit dazu. Am 7.10.2017 findet ein Konzert um 16 Uhr in der St.-Petri Kirche in Veltheim und am 8.10.2017 um 16.30 in der Simeons Kirche in Minden statt. Im Mindener Konzert musizieren die BrassKids Baltrum zusammen mit Susanne Fröhlke (Sopran), Carine Andersohn (Mezzosopran) und Valentina Janzen (BC).

Die BrassKids sind untergebracht im „Veltheimer Hof“ und werden neben den Konzerten in der Freizeit Veltheim und Umgebung erkunden. Das wird sicher ein großes Erlebnis für die Inselmusiker von Baltrum.

Veltheim freut sich auf das Wiedersehen mit Günter Ludwig.  

Veranstaltungstermine


Nach der Sommerpause gibt es in Veltheim an der Weser wieder diverse Veranstaltungen:

27.08.2017 ab 10 Uhr: SuS-Familientag auf der Tennisanlage (Einzelheiten in der Abb.)

27.08.2017 ab 13 Uhr: Kreismühlentag; Stolzen Mühle im Hehler Feld

(Einzelheiten siehe Abb.)

02.09.2017 Seniorenveranstaltung ab 14.30 im Gemeindehaus am Sprengelweg

(Einzelheiten folgen)

01.10.2017 7. Erntedankfest auf Körtings Hof ab 10 Uhr (Einzelheiten folgen)


Veltheimer Sportler derzeit sehr erfolgreich

Nachdem wir gestern über die Erfolge des Veltheimer Tennisspieler Rainer Mohs berichteten, können wir heute den Erfolg eines Veltheimer Langstreckenläufers präsentieren.

Ricardo Keller mischt derzeit die heimische Läuferszene auf. Noch gar nicht so lange in dieser Sportart aktiv, konnte er schon mit sehr guten Platzierungen auf der Marathonstrecke aufwarten.

Nun begab er sich auf die 10000-Meter-Distanz und das Rennen gewann er sogleich sehr deutlich und errang damit die Kreismeisterschaft in einer Zeit von 35:38,71 Minuten. Veltheim gratuliert sehr herzlich und wünscht weitere viele Erfolge auf der Langstrecke. Ricardo Keller startet für den SV1860 Minden.

Auch das Mindener Tageblatt berichtete schon ausführlich von seinen Erfolgen.


Rainer Mohs erfolgreich bei Tennis-Turnieren

Erfolgreiche Sportler im SUS Veltheim

Dass im SuS Veltheim nicht nur erfolgreich Handball gespielt wird, ist hinlänglich bekannt. Besonders auch durch die erfolgreiche Tischtennisabteilung, in der es immer wieder Mannschafts- und Einzelerfolge, sowohl im Jugend als auch im Seniorenbereich gibt. Ein wenig ein Schattendasein führt derzeit die Tennisabteilung, die es auch schon seit 1978 im Verein gibt. In den ersten Jahren gab es durchaus Erfolge von Einzelspielern und auch die Mannschaften spielten in ihren Ligen erfolgreich mit. Dann wurde es ruhiger im Spielbetrieb, obwohl die Senioren immerhin in der Verbandsliga um Punkte kämpfen.

Aktuell gibt es wieder einen großartigen Einzelerfolg zu vermelden. Rainer Mohs, langjährig erfolgreicher aktiver Tennisspieler des SuS wurde Vize-Bezirksmeister in Ostwestfalen. Veltheim gratuliert zu diesem Erfolg! Der 67-jährige Veltheimer spielt neben den Mannschaftsspielen auch gern Turniere mit und ist dabei immer im Spitzenfeld dabei. Kürzlich berichtete auch das Mindener Tageblatt ausführlich über seine erfolgreichen Aktivitäten. Seit vielen Jahren ist Rainer Mohs auch als Übungsleiter in der Jugendarbeit für den Verein aktiv.


Portaner Politik in der Sommerpause

Die Portaner Politik macht Sommerpause. Deshalb ist es derzeit auch ruhig in der Debatte um die Grundschulstandorte. Und trotzdem bewegt die Bürger diese seltsame Debatte weiterhin, nicht nur in Veltheim.

So war am letzten Samstag wieder ein sehr interessanter Leserbrief im Mindener Tagblatt zu lesen: „Demokratie – früher und heute“ www.mt.de/lokales/leserbriefe

Recht hat er, der Leserbriefschreiber! Über das politische Gebaren in dieser Grundschuldiskussion  herrscht nach wie vor große Unzufriedenheit bei den Bürgern.

In diesen Kontext passen auch Äußerungen des Professors für Humangeografie, Gerhard Henkel, die in einem Bericht in der letzten Ausgabe der „Welt am Sonntag, Seite 20 ff.“ erschienen sind. „Land unter“ ist dieser interessante Artikel überschrieben.

U.a. führt der Professor aus: „Die Stärken der Dörfer, ihre lokale Kompetenz und Bereitschaft zum Mitdenken, Verantworten und Handeln, wurden systematisch mit der Gebietsreform 1973 beseitigt. Dadurch haben mehr als 20.000 Dörfer ihre Selbstverantwortung verloren und über 300.000 ehrenamtlich aktive Bürger wurden nicht mehr gebraucht.“

Gerhard Henkel hält die Politik deshalb mitverantwortlich für den Niedergang der Provinz. Er führt weiter aus: „47 Millionen Menschen leben in Deutschland auf dem Land. Das ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung.

Es gibt in Deutschland ca. 35.000 Dörfer. Ihr Zustand: überwiegend angeschlagen. Erst schließt der Gasthof, dann die Grundschule, dann der Einzelhandel und irgendwann wird der letzte Geldautomat abgeschraubt.

Nach dem Wissenschaftler Gerhard Henkel benötigt eine ländliche Einheit eine Grundschule, eine Kindertagesstätte, eine Pfarrei, einen Laden und einen Gasthof oder Cafe und möglichst aktive Vereine, um nicht als „Wüstung“ zu enden.

Und auch aus diesem Grund setzt sich Veltheim weiter aktiv für ihre Grundschule im Ort ein!

U&D 2017 schon wieder Geschichte

Veltheim war wieder ein guter Gastgeber. Das toll organisierte Kultfestival "Umsonst&Draußen" war wie immer ein Zuschauermagnet, denn wohl mehr als 20000 Menschen begeisterte die dreitägige Veranstaltung in den Veltheimer Weserwiesen. Friedlich, Stimmungsvoll und gut organisiert, so präsentierte sich das Festival. Dank den Veranstaltern für den Mut und die Kraft, diese Veranstaltung, die wir gern in Veltheim zu Gast haben, am Leben zu erhalten. Viel ehrenamtliches Engagement ist dazu notwendig, besonders auch bei DRK, Feuerwehr und sonstigen Einsatzkräften, die trotz der friedlichen Veranstaltung gut zu tun hatten.

Einer der Höhepunkte war natürlich der Auftritt der legendären "Hammerfest" u. a. mir Wolfgang Kuhlmann.


"Veltheim ist ein Glücksfall!"


Das Wochenzitat: "Veltheim ist ein Glücksfall, der beste Ort in unserer Geschichte. Die Gefahr, dass wir absaufen, ist relativ gering."

Wolfgang Kuhlmann, Organisator des U&D Festivals

http://www.mt.de/lokales/porta_westfalica/21872135_Wolf-Maahn-rockt-Veltheim-beim-Umsonst-und-Draussen.html

Erfolge im Hallenhandball

Nachdem die historisches Fotos vom Feldhandball in Veltheim so viel Anklang fanden, gibt es heute eine neue Fotogalerie: http://www.veltheim-weser.de/Historische-Fotos/Hallenhandball/

Nach der überaus erfolgreichen Feldhandballzeit und den ersten Erfolgen im Hallenhandball gab es im Veltheimer Handball von 1976 bis 1980 eine sportliche Flaute, dann aber, ab ca. 1980 einen weiteren Höhenflug im Hallenhandball. Dazu mehr auf der o.g. Veltheim Seite.


Vorerst kein Porta Derby in der Verbandsliga mehr!

Die Veltheimer Handballfans müssen sich bis zum Beginn der neuen Spielserie noch etwas gedulden. Die Spieler hingegen bereiten sich schon darauf vor. In der kommenden Verbandsligasaison wird es nun leider kein „Portaderby“ mehr geben, Das ist natürlich schade – für die Fans und für den Kassierer!

Aber Kreisderby gibt es und die I. Mannschaft der HSG Porta beginnt gleich damit.

Am 1. Spieltag 9.10. Sept. startet das Team auswärts bei Lit Tribe Germania, der Spielgemeinschaft aus Nordhemmern und Co.

Weiteres zur kommenden Handballsaison erscheint auf dieser Seite in den kommenden Wochen.



In Veltheim tut sich was!


Im neuen Baugebiet „Unter den Köppen“ in Veltheim tut sich was. Die ersten Häuser stehen, die Straßen sind im Bau, die sonstige Erschließung abgeschlossen und die ersten Häuser stehen. Die neuen Straßen haben auch schon Namen bekommen:

  1. Auf dem      Rahe
  2. Im Velle


Einige Bauplätze sind noch im Angebot. Bauen in schöner Südhanglage im schönen Ortsteil ist also noch möglich.


Veltheim früher

Dieser Web-Auftritt Veltheim an der Weser (www.veltheim-weser.de) erweitert sich ständig. Nun gibt es im Menü: „Historische Fotos/Veltheim früher“ Bilder aus dem Archiv des Ortsheimatpfleger zu sehen, die Gebäude, Straßen und Ortsteile von Veltheim aus historischen Zeiten zeigen. Diese Bildergalerie wird in den nächsten Wochen noch erweitert, so dass sich ein häufiger Besuch lohnt. Das ist übrigens auch bei den schon jetzt vorhandenen Fotogalerien so.

Ein neues Menü: „Freizeittipps“ beschreibt Rad- und Wandertouren in und um Veltheim und wird in den kommenden Wochen mit weiteren Freizeittipps für Veltheim und Umgebung ergänzt. 






„Die Hildburgroute“

-eine sehr schöne Fahrradtour durch das Lipper- und Schaumburger Land, rund um das „Rintelner Becken“. Start – und Zielpunkt ist das schöne Veltheim an der Weser. Auf dieser Route werden alle neun von der frommen Hildburg im Jahre 896 n. Chr. gegründeten Kirchen angefahren. Diese Tour (rd. 80 km) bietet sich mit einer Übernachtung an einem Wochenende an.

Die Route wird in den kommenden Tagen ausführlicher beschrieben und voraussichtlich im Herbst als Gruppentour mit Führung angeboten, weil es viele Nachfragen nach einer Wiederholung gibt.

Interesse kann gern schon mal per Mail: rkoelling@online.de angemeldet werden.



Landleben in Veltheim

Historische Fotos vom Landlaben in Veltheim sind neu in dieser Fotorubrik eingestellt, so wie das gestern schon mitgeteilt wurde. Fotos au der Landwirtschaft, von Erntefesten und vom Kranzreiten, welches früher beliebte Veranstaltungen in Veltheim waren. www.veltheim-weser.de/Historische Fotos/Landleben


Landwirtschaft -früher-


Alsbald beginnt auch in Veltheim an der Weser die Erntezeit. Hoffen wir bis dahin auf die Wiederkehr der Sommertage. Heute sind es große Maschinen, die den Landwirten die Ernte erleichtern. Wie es früher war, zeigen einige Bilder. Schöne alte Zeit. Demnächst auf dieser Seite auch in einer Fotogalerie zu sehen.

Grundschuldebatte


Zur Portaner Grundschuldebatte gibt es heute einen aufschlussreichen, interessanten und lesenswerten Bericht im Mindener Tageblatt (auch bei www.mt.de )

Zu dem Thema noch weitere Zitate:

 

Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales und SPD Bundestagsabgeordnete erklärte am 16.2.2017: „Sie setze sich für den Erhalt kleiner Grundschulen ein. Das Prinzip „kurze Beine-kurze Wege“ im Bereich der Grundschulen habe sich bewährt. Für die dörfliche Struktur sei der Erhalt auch der kleinen Grundschulen ein wichtiger Standortfaktor.“

Nachzulesen: www.andrea-nahles.de im Menü: Aktuelles vom 16.2.2017.

 Prof. Dr. Dr. Thomas Sternberg (CDU) erklärte im Landtag von NRW, dass der wichtigste Teil der schulischen Bildung auf die Grundschule entfalle und darum freue er sich über den Schulkonsens zwischen CDU, SPD und Grünen, „Wir wollen die Grundschule im Dorf lassen.“ Die Vermittlung der wichtigen Grundlagen für die Grundschüler gelinge am besten in der nahen, vertrauten Umgebung mit möglichst gleichbleibenden Bezugspersonen.

„Auch die Attraktivität eines Dorfes oder Stadtteiles hänge vom Bestehen einer Grundschule ab. Es solle auch auf dem Lande weiterhin „Kurze Beine – kurze Wege“ heißen und nicht „Kurze Beine – dicke Autos“. Quelle: www.landtag.nrw.de (25.1.2012).

Rotgrüne Finanzakrobaten regieren Porta

 

Wer sich die im Rahmen der Schulentwicklungsplanung in Porta Westfalica mit den erstellten Vorlagen und Anträgen zu den Sitzungen beschäftigt, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Auf welchen eigenartigen Berechnungsmodellen da millionenschwere Investitionsentscheidungen für Schulen getroffen werden, ist abenteuerlich. So meinen die rotgrünen Politiker, ein Investitionsvolumen von rd. 18 Millionen Euro mit einer maximalen Kreditaufnahme von rd. 6 Millionen Euro finanzieren zu können. Die Verwaltung rechnet in ihrer Vorlage bei gleichem Investitionsvolumen schon mit. bis zu 11,5 Millionen Euro, wobei selbst bei der Kostenermittlung noch jede Menge Fragezeichen zu setzen sind. Jeder private oder gewerbliche Bauherr, der mit solchen abstrusen Investitionsplänen zu einer Bank ginge, hätte von vornherein seine Kreditwürdigkeit verspielt.

Es geht hier immerhin um eine 18 Millionen Investition aus Steuergeldern! Da sollten schon fachkundig erstellte Vorlagen, Finanzierungspläne und Wirtschaftlichkeitsberechnungen erstellt werden. Es ist sicher auch nicht vermessen zu fordern, dass gerade in dem Fall „Ausbau Schule Eisbergen und Schließung Schule Veltheim“ eine fundierte Bedarfs- und Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellt und vorgelegt wird. Das fordert selbst die Bezirksregierung in ihrem Schreiben vom 21.6.2017. Die Interessengemeinschaft Erhalt Schule Veltheim fordert diese schon seit langer Zeit. Bis heute liegt keine vor. Es kann ja ohne weiteres sein (wir Veltheimer gehen sogar davon aus), dass die Unterhaltung beider Schulen kostengünstiger ist, als die jetzigen, großspurigen Planungen in Eisbergen. Auch ist noch nicht gerechnet worden, ob nicht vielleicht sogar ein Ausbau Veltheim zu einer zweizügigen Schule günstiger wäre (Turnhalle und Sporthalle im Ort vorhanden). Ohne detaillierte Bedarfsberechnungen sind keine nachhaltigen Entscheidungen möglich. Darum wäre Rotgrün gut beraten, einen Rückzieher zu machen, Zeit zu geben und die Bürger mit ins Boot zu nehmen. Jetzt ist es noch früh genug. Ansonsten baut man Eisbergen zwei bzw. dreizügig aus und keiner geht hin!

 

Bemerkenswert ist übrigens noch in der Finanzierungsvorlage von rotgrün ein Nachsatz. Da wird nämlich behauptet, die Stadt Porta Westfalica habe bereits von 12.2012 bis heute ihre Gesamtverschuldung um 36 Millionen Euro (von 148 Millionen auf 112 Millionen Euro) reduziert.

Das ist dann wirklich Finanzakrobatik, denn:

 

  1. Es liegt noch immer nicht der      vorgeschriebene Konzernabschluss vor, also kann zunächst nur von Rohdaten      ausgegangen werden.
  2. Von 12.2008 (da betrug das      Eigenkapital in der Bilanz noch +35 Millionen Euro) bis Ende 2016 (Eigenkaptal Minus 26 Millionen Euro)  wurden also rd. 60 Millionen Euro      Eigenkapital unter rotgrüner Regierungsverantwortung in Porta      verbraten. 
  3. Von 2012 bis 2015 beliefen sich      die jeweiligen Jahresfehlbeträge um rd. 4,5 Millionen Euro. Ein      Jahresüberschuss wurde in diesen Jahren nicht erwirtschaftet.

 

Da fragt sich doch der interessierte Bürger, womit die angebliche Reduzierung der Gesamtverbindlichkeiten finanziert wurde.

Dazu passen dann auch Feststellungen der GPA (Gemeindeprüfungsanstalt) zum Jahresabschluss 2015:

Zitate: “Die Stadt Porta Westfalica war in den vergangenen Jahren nicht in der Lage, die zur Aufgabenerledigung erforderliche Liquidität aus der laufenden Verwaltungstätigkeit dauerhaft sicherzustellen.“

„Die Stadt Porta hat einen dauerhaft hohen Bedarf an Krediten zur Liquiditätssicherung. Zinsänderungen stellen ein erhebliches Risiko für den Haushalt dar.“

 

Wenn man diesem Bericht der GPA Glauben schenken darf, betrugen die Gesamtschulden der Stadt 12.2012 = 122 Millionen Euro, nicht wie die Mehrheitsfraktion dem Bürger vermitteln will, 148 Millionen Euro. Also sind auch nicht in 4,5 Jahren 36 Millionen Euro getilgt worden.

Hier fragt sich der Bürger zu recht: Vorsatz oder Nichtwissen bei den rotgrünen Politikern – beides ist gleich schlimm!

Verwirrendes Spiel um Portas Finanzen

Nun ist im Sitzungsdienst auf der Webseite unserer Stadt zur heutigen HFA-Sitzung ein neuerlicher Antrag der rotgrünen Fraktion enthalten, der das immense Finanzierungsvolumen für die geplanten Schulneubauten rechtfertigt und nun sogar einen Finanzierungsvorschlag enthält. Nach diesem noch undurchsichtigen Vorschlag brauche man nur rd. 6 Millionen Euro Kreditaufnahme, da die Baumaßnahmen zeitlich gestreckt werden sollen und die Finanzierung über die so genannten der Stadt zufließenden Pauschalen gedeckt werden sollen. Gleichzeitig schlägt die Fraktion vor, zwei junge Bauingenieure einzustellen, die die Bauten begleiten sollen. Die Kosten dafür sind allerdings in dem o. g. Finanzierungsplan nicht zu finden, wie so diverse andere Kostenpositionen auch nicht. Eine sachgerechte Bedarfs- und Wirtschaftlichkeitsberechnung sieht anders aus.

Im gleichen Sitzungsdienst auf der Webseite findet sich unter 5.6. eine Vorlage der Verwaltung, aus der zu ersehen ist, dass rd.11, 5 Millionen Kreditaufnahme erforderlich sein sollen. Beigefügt sind auch ein Finanzierungsplan und eine Berechnung „Auswirkungen auf den Ergebnisplan“. Da sind in der Darstellung z.B. rd. 172.000.- p.a. Kostenersparnis durch die Schließung Veltheim (ab 2022) eingerechnet. Diese Summe ist auf jeden Fall in Frage zu stellen (wurde schon häufiger darauf verwiesen). Und es fehlt die Gegenrechnung (Schülertransportkosten, Leerstandsunterhaltung etc.). Also auch diese Berechnung der Stadtverwaltung ist sehr kritisch zu hinterfragen.

Vielleicht müssen neben den Bauingenieuren auch noch Finanzberater eingestellt werden, die eine sachgerechte Bedarfs- und Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellen, so wie es auch die Bezirksregierung gefordert hat.

Es wird sicher wieder eine erheiternde HFA-Sitzung am Abend. Hoffentlich kehrt bei allen Protagonisten noch rechtzeitig die Vernunft ein.   

Diskussionen um Grundschulstandorte bleiben spannend!

Morgen wird es für die Initiativen „Pro Grundschulen im Ort“ wieder spannend! Also auch für uns Veltheimer. In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Porta Westfalica soll nun entschieden werden, ob die Stadt die von der Rotgrünen Fraktion ins Auge gefasste immense Neuverschuldung für Schulerweiterungen und Umbauten finanziert werden kann. Immerhin hatte der Bauausschuss der Stadt in der letzten Woche für alle geplanten Bauvorhaben, trotz immenser Mehrkosten gegenüber den Anfangsplanungen, grünes Licht gegeben. Zu dieser Vorgehensweise hat die interessierte Bürgerschaft allerding nun gar kein Verständnis mehr. Bei geplanten privaten Baumaßnahmen oder geplanten Baumaßnahmen in der freien Wirtschaft befasst man sich zuerst damit, ob genug Geld- oder Kreditspielraum vorhanden ist, bevor teure Planungen, Architektenaufträge, Gutachten etc. in Auftrag gegeben werden. Ist nämlich eine Finanzierung nicht möglich, erspart man sich eine Menge Geld und Arbeit. Ein Haus wird nämlich von der Grundplatte nach oben gebaut und nicht am Dachbegonnen.

Bei kommunalen Bauvorhaben ist das scheinbar anders – dem Bürger aber sehr wohl nicht verständlich……………

Und wenn man dann noch weiß bzw. durch die Tageszeitung erfährt, dass den Protagonisten im Bauausschuss noch vor der Beschlussfassung ein Schreiben der Bezirksregierung vorgelegt wurde, in dem u.a. klar ausgeführt ist, dass die übergeordnete Bezirksregierung die vorgesehene Kreditaufnahme für diese Baumaßnahmen „für insgesamt sehr bedenklich“ ansieht und eine „grundsätzliche Genehmigung auf Grundlage der der bisherigen Erkenntnisse nicht in Aussicht gestellt werden kann.“

Weiterhin weist die Regierung daraufhin, dass Investitionsentscheidungen in „besonderem Maße einer Bedarfs- und Wirtschaftlichkeitsüberprüfung unterzogen werden müssen.“

Alles Dinge, auf die an dieser Stelle und durch die Interessengemeinschaften schon mehrfach hingewiesen wurden. Diese Berechnungen liegen bis heute nicht vor. .

Da im HFA, mehr noch im Rat, wieder die gleichen Protagonisten wie im Bauausschuss, ihr Votum abgeben, darf der interessierte Bürger nun wieder gespannt sein. Vielleicht geht es aus wie das „Hornberger Schießen!? Oder wie im Kasperletheater, wie ein CDU –Mitglied in der vorherigen HFA – Sitzung ausführte,“

Sinnvoll wäre es, den gesamten Prozess abzubrechen, sich mehr Zeit zu geben und mit Einbindung von Eltern und interessierten Bürgern, finanzierbare Lösungen zu erarbeiten. Diese sind ganz sicher möglich, im Sinne der Bildungsqualität für die Grundschüler und der Strukturen der Ortsteile.

Auch die von CDU/FDP in der heutigen Zeitung geäußerte Meinung, dass es grundsätzlich Sinn machen würde, Eisbergen Dreizügig auszubauen, bleibt kritisch zu hinterfragen. Sowohl was den Standort angeht, als auch die Bildungsqualität. Viele Fakten sprechen nämlich für die „Grundschule im Ort“, ohne weite Schulwege für die Kleinsten! Und zum Wohle der dörflichen Strukturen. Leider hat sich die Portaner Politik insgesamt bei der Schulentwicklungsplanung auf diese Diskussion nicht eingelassen, sondern durch Schulschließungen finanzielle Vorteile gesehen. Aber bis heute auch nicht berechnet, ob diese wirklich da sind, wenn zunächst in andere Schulgebäude massiv investiert werden muss. 

Bauen in Veltheim


In einem heute auf Seite 3 erschienenen Bericht im MT berichtet der Stadtplaner der Stadt Porta Westfalica, dass die Stadt die Schaffung der klassischen Baugebiete auf der grünen Wiese eingestellt hat, z. B. „in Veltheim“,  dieser Ort wird dort besonders genannt.

Diese Äußerung passt gut in das derzeitige Gebaren der rotgrünen Politik und der Verwaltung, möglichst alles im Kernbereich Hausberge/Barkhausen zu konzentrieren und die Randgebiete ausbluten zu lassen. Die geplante Schließung der Grundschule in Veltheim passt genau in dieses Schema.

Und dabei bewahrheitet sich wieder, dass die Verantwortlichen immer noch nicht begriffen haben, dass Porta Westfalica keine Stadt mit Innenstadtkern ist und auch nicht werden kann. Diesem Trugschluss unterliegen die Verantwortlichen, insbesondere die Rotgrünen Politiker,  schon seit 1973, dem Gründungsjahr dieser Stadt. Dieser Irrtum hat uns Steuerzahlern schon eine Menge Geld gekostet und Porta Westfalica in die Überschuldung geführt. Seit 2010 schon befindet sich die Stadt in dem rechtswidrigen Zustand dieser bilanziellen Überschuldung. Die Pro-Kopf Verschuldung ist die höchste der Gemeinden im Kreis Minden-Lübbecke.

Es ist doch unverantwortlich, die Stadtteile einfach ausbluten zu lassen, in dem man dort keine Bautätigkeit mehr zulassen will. Die vielfach negativ beschriebene Stadtflucht wird doch nur künstlich verschärft.

Die Geschäfte/Unternehmen in diesen Stadtteilen verlieren ihre Kunden und ihre Existenz, die Orte sterben, die Immobilien fallen im Wert.

Das kann doch in einer Flächengemeinde wie Porta Westfalica nicht gewollt sein und ist auch nicht zu verantworten. Das hat mit sachgerechter Stadtplanung für Porta Westfalica nichts mehr zu tun.

Wann endlich werden die Bürgerinnen und Bürger in diesen Ortsteilen wach und protestieren gegen diese unverantwortliche Vorgehensweise in der Entwicklung von Porta Westfalica. Schade, dass es bis zur nächsten Kommunalwahl noch so lang dauert!


Entgegen jeglicher Vernunft,

 stimmten heute im Bauausschuss der Stadt Porta Westfalica die rotgrüne Fraktion neben dem Umbau der Portaschule in Lerbeck zur Grundschule für den Standort Neesen/Lerbeck (trotz immenser Kostensteigerung gegenüber bisherigen Planzahlen) auch für den Ausbau zu einer Zweizügigkeit mit Option zu einer Dreizügigkeit in Eisbergen. Und damit für die Auflösung der Schule Veltheim. Natürlich ist dieser Beschluss eines Bauausschusses nicht gleichbedeutend mit einem Baubeginn. Denn nun muss man ja zunächst im HFA ein Finanzierungskonzept auf die Beine stellen und auch der Rat muss zustimmen. Doch mit dieser Entscheidung verunsichert diese Faktion die Eltern und Bürger in den betreffenden Ortsteilen nur noch mehr. Eine Beteiligung (bis auf die gesetzlich vorgeschriebene Beteiligung der Schulkonferenz) ist nicht mehr vorgesehen. Arroganz der Macht!

 

Bei der Entscheidung zum Umbau am Schulstandort Eisbergen stimmten CDU und FDP erst gar nicht mit. Diese hatten nämlich richtigerweise erkannt, dass eine Finanzierung der nunmehr 7,5 Millionen Euro (zuzüglich erwarteter Baukostensteigerungen bis zu 30%) in den nächsten Jahren nicht möglich sein wird. Übrigens liegen die vorgestellten Baukosten mit nunmehr 7,5 Mio. Euro weit über den zunächst geplanten Kosten. Mehrfach wurde in der Sitzung ein Schreiben (Verfügung) der Bezirksregierung zitiert. Diesen Zitaten war zu entnehmen, dass die Bezirksregierung dringend davor warnt, weitere Kredite aufzunehmen und besonders auf Bedarfs- und Wirtschaftlichkeitsprüfungen drängt. Diese liegen aber noch immer nicht vor.

 

Es ist nicht zu glauben, mit welcher Sturheit die rotgrüne Fraktion auf ihrem falschen Standpunkt beharrt und nicht bereit ist, die nachvollziehbaren Argumente der Opposition, der Interessengemeinschaft und vieler Bürger, die sich bislang zum Thema geäußert haben, mit in ihre Überlegungen einzubeziehen. Selbst eine Verfügung der Bezirksregierung wird scheinbar ignoriert.

 

Nun bleibt die kommenden HFA – Sitzung am 5.7.2017 abzuwarten, denn da geht es dann um die Finanzierungsfragen. Ein Redner der Opposition zitierte aus dem Schreiben, dass selbst die Regierung weitere Steuererhöhungen für die Bürger befürchte, wenn es zu den vorgesehenen Finanzierungen käme.

 

Es bleibt also spannend. Veltheimer werden mit allen Mitteln weiter um den Erhalt ihrer Grundschule kämpfen, weil es wirtschaftlich ist, dem Wohl der jungen Schülerinnen und Schülern dient und für die Struktur des Ortes immens wichtig ist. Wann endlich begreift die rotgrüne Fraktion, dass Porta Westfalica keine Stadt war, keine ist, und nie eine werden wird. Porta Westfalica ist eine große Flächengemeinde und sollte auch so regiert werden.

 

Leserbrief zur Grundschuldebatte

www.mt.de/leserbriefe

(Arroganz der Macht)


Umsonst & Draußen in Veltheim an der Weser

Das Kultfestival „Umsonst & Draußen“ findet vom 4. Bis 6. August wieder in den Veltheimer Weserwiesen Nähe Kraftwerk statt. Die Veranstalter um Festival-Mitbegründer Wolfgang Kuhlmann haben sich wieder ein tolles Programm einfallen lassen. Es werden mehr als 30 Bands und zweit Dutzend Discjockeys erwartet, die die rd. 20000 Besucher in Veltheim an der Weser unterhalten wollen.

Auch Wolf Mahn & Band hat zugesagt. Sie werden auf der Weserbühne am Sonntagabend auftreten. Ganz sicher ein besonders „Highlight“.

Obwohl am gleichen Wochenende das Metal-Festival Wacken läuft, wird das den Besucherstrom in Veltheim nicht mindern.

Feuerwehr Veltheim gestern und heute


Die Freiwillige Feuerwehr Veltheim -Möllbergen stellte heute im Rahmen eines "Tag der offenen Tür" das neue Gerätehaus am Sprengelweg vor. Dazu bot sie ein umfangreiches Programm für Jung und Alt und sorgte für das leibliche Wohl der zahlreichen Besucher. Diese bestaunten besonders die moderne Technik, über die die Feuerwehr verfügt. Das ist mit früheren Jahren nicht mehr zu vergleichen. Die Feuerwehr Veltheim wurde am 19.4.1925 gegründet und bekam 1929 ihr erstes Gerätehaus, welches bis zum Einzug in das heutige Haus am Sprengelweg genutzt wurde. Das alte Gerätehaus an der Robert-Franke-Str. wurde anfangs auch als Gemeindehaus genutzt, und hatte im hinteren Bereich darum auch eine Arrestzelle. Auf diese konnte man beim Neubau am Sprengelweg nun verzichten.





Rotgrüne Politik in Porta: Schulentwicklungsplanung

Nach der jüngsten Sitzung des HFA IM Ratssaal können Bürgermeister und Rotgrüne Politiker nur froh sein, dass Arroganz nicht weh tut. Denn ansonsten kämen sie vor Schmerzen nicht mehr zum politischen Tagesgeschehen. Was allerdings für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt auch nicht schlecht wäre.

In der HFA-Sitzung ging es insbesondere um die von den Interessengemeinschaften zum Erhalt aller Grundschulen eingeforderte Beteiligung der Eltern und Elternvertretungen am Entwicklungsprozess. Die Opposition unterstützte dieses Vorhaben mit einem eigenen Antrag.

Die Rotgrüne Mehrheitsfraktion lehnte dieses Anliegen mit ihren neun Stimmen zu leider nur sieben der Opposition ab. Der gewählte Veltheimer Vertreter der Rotgrünen war nicht zugegen und ließ sich lieber vertreten, als für Veltheim Flagge zu zeigen.

An Arroganz nicht zu überbieten war die Aussage der Mehrheitsfraktion, wenn man Bürgerbeteiligung wolle, dann müsse dieses bis zum 10.7.2017 erfolgt sein, um den Terminplan, den sich die Mehrheitsfraktion ausgedacht hat, nicht zu gefährden.

Da fragt sich doch jeder klar denkende Bürger, wie das dann praktisch gehen soll?

Da wird immer wieder von Bürgerhaushalten, Transparenz, den „Bürger mitnehmen“ etc. gesprochen. Leider alles nur Worthülsen. In der Praxis gehen die Entscheidungen der Mehrheitsfraktion an den Bürgerinnen und Bürgern vorbei.

Zudem ist es so, dass die Haushaltsgesetze NRW beispielsweise vorschreiben, dass bei Bauvorhaben vor einer Entscheidung dazu, Wirtschaftlichkeitsberechnungen vorliegen müssen. Diese gibt es bis heute noch nicht und kaum ein Politiker unseres Rates wird in der Lage sein, eine solche zu prüfen und zu verstehen, wenn diese erst in der entscheidenden Sitzung vorgelegt werden. 

Es ist schon höchst befremdlich, wie unsere Mehrheitsfraktion mit den Wählerinnen und Wählern und den Steuergeldern umgeht. Bleibt nur zu hoffen, dass dieses Verhalten bei der nächsten Kommunalwahl quittiert wird! Und dass eine Sanktionierung von Amtsträgern kommt, bei vorsätzlicher Verschwendung von Steuergeldern!

Porta Westfalica hat schon jetzt mit 3550 Euro pro Kopf die höchsten Schulden der Gemeinden im Kreis!! Rotgrüne Finanzpolitik!


Treffender Leserbrief


"Bürger direkt einbeziehen" - ein wirklich lesenswerter Leserbrief im MT-Online:

www.mt.de/leserbriefe

Passend zur Grundschuldebatte! Treffender kann man es kaum beschreiben!


Vorankündigung

Tischtennistraining für Anfänger und Fortgeschrittene im Alter von 8 bis 12 Jahren im Rahmen des Ferienpasses der Stadt.

Dienstag, 15.8.2017

Donnerstag, 17.8.2017

Dienstag, 22.8.2017

Donnerstag, 24.8.2017

Jeweils von 16 Uhr bis 18 Uhr in der Turnhalle der Grundschule Veltheim

(darum ist es auch so wichtig, dass die Grundschule im Ort bleibt.)

Veranstaltet durch den SuS Veltheim e.V., Tischtennisabteilung.

Das Training wird geleitet durch den erfolgreichen Jugendtrainer des SUS: Günter Vauth


Diese Seiten füllen sich.

Veltheims neue Seiten im Web füllen sich. Nun ist auch das erste Firmenporträt Veltheimer Unternehmen im Menü: „Geschäftswelt“ zu sehen. Die Firma „Camen GbR“ stellt sich vor. Die Bäckerei feiert in diesem Jahr 125 jähriges Jubiläum.

Weitere Firmenporträts folgen.

www.veltheim-weser.de

Für Interessenten der Geschichte der Sippe: der von Felten – von Veltheim,  gibt es auch eine neue, interessante Seite im Web:

www.vonfelten.ch

Eigenleistung!


Durch den Einsatz etlicher Sportler und Vereinsmitglieder des SuS Veltheim e.V. wurde in den letzten Wochen das städtische Gebäude auf dem Sportplatz mit den Toilettenanlagen komplett renoviert und aufgefrischt. Das Material wurde von der Stadt Porta bereit gestellt, die Arbeiten führten die Sportler unter Federführung von Detlef Dressler und Manfred Sellig aus. Dafür wurde ihnen gestern vom Vereinsvorstand im Rahmen der Sportwerbewoche Dank und ein Präsent überbracht.


MT-Interview mit Portas Bürgermeister zur Grundschuldebatte

Am Samstag letzter Woche veröffentlichte das Mindener Tageblatt ein Interview mit Portas Bürgermeister zur Grundschuldebatte, welches natürlich viel Aufmerksamkeit bei Veltheims Bürgerinnen und Bürger, besonders jungen Veltheimer Eltern, erregte.

Sicherlich hat der Bürgermeister Recht, wenn er aussagt, dass die Verwaltung in dieser Debatte bislang ein ziemliches Durcheinander produziert hat, und vor allem, dass es in den Aussagen und Vorlagen der Verwaltung an Deutlichkeit mangelte.

Diese Erkenntnis könnte fruchtbar sein, doch schon im weiteren Verlauf des Gesprächs ist erkennbar, dass die Fruchtbarkeit bislang noch nicht eingetreten ist.

Beispiele:

So vermittelt die Verwaltung, dass die laufenden Kosten sowie nötige Investitionskosten an den Standorten Eisbergen, Kleinenbremen und Veltheim enorm hoch sind. Dazu muss man wissen, dass im Rahmen der Schulbegehungen und Begutachtungen Kleinenbremen und Veltheim überhaupt nicht angesehen bzw. begutachtet wurden! Die von Veltheimer Eltern schon mehrfach angeforderte, fundierte betriebswirtschaftliche Betrachtung zur Aufgabe des Standortes Veltheim bei gleichzeitigen hohen Investitionen in Eisbergen liegt immer noch nicht vor. Woher nimmt also Verwaltung die Erkenntnis der enormen Kosten am Standort Veltheim, bzw. eine Amortisation der Investitionen in Eisbergen in vier bis sechs Jahren? Wohl wie immer: Stochern im Nebel!

Nun soll Verwaltung bis zum Sommer noch vieles prüfen. Das hätte längst erledigt sein müssen, bevor Eltern und Bürger verunsichert werden. Ein Häuslebauer fängt auch mit der Grundplatte und dem Keller an und nicht mit dem Dachfirst!  

Vor allem muss in einem solchen Prozess mit aktuellen Zahlen gerechnet werden. Es bringt nichts Zahlen und Daten aus veralteten und fehlerhaften Gutachten zu verwenden. Dazu ist es dringend geboten, die Jahresabschlüsse der Stadt Porta für 2015 und 2016 zu erstellen. Ohne ein solides aktuelles Zahlenfundament lassen sich schwerlich strategische Entscheidungen treffen, deren Investitionsvolumen die 20 Millionen Euro Grenze überschreiten werden.

Weiterhin wird ausgeführt, dass gegen eine Einzügigkeit in Veltheim pädagogische Vorteile der Zweizügigkeit sprächen. Genannt werden Lehrerversorgung und Vertretungsregelungen. Leider werden die pädagogischen Nachteile (Schülertransporte, unsichere Schulwege, Zeitaufwand Schulweg, Herausreißen der kleinen Grundschüler aus der örtlichen Gemeinschaft), völlig ausgeblendet. In dem NRW-Landesprogramm „Kurze Beine –kurze Wege“ steht dazu einiges geschrieben.  

Verwundert schauen die Veltheimer Eltern auch auf den Grundschulverbund Holzhausen-Vennebeck. Dazu wurde in den bisherigen Veranstaltungen deutlich gemacht, dass Vennebeck als Teilstandort bestehen bleiben soll. Warum also Veltheim nicht. Gibt es da pädagogische Unterschiede?

Das die dörflich gut gewachsenen Strukturen in Veltheim einfach so zerstört werden sollen, ist nicht nachzuvollziehen. Später müssen diese dann mühsam und mit hohen Kosten wieder aufgebaut werden. (Beispiel Nammen – „Diek“ siehe MT-Bericht von heute). Aber damit lassen sich ja wieder Erfolge öffentlich präsentieren………………….

Es bleiben also nach wie vor viele Fragen offen, "Klarheit" ist in den Antworten nicht zu erkennen. Von der eingangs geschilderten fruchtbaren Erkenntnis ist noch nichts zu spüren.  


Wahlergebnis in Veltheim

„Schade, dass keine Kommunalwahl ist“, war am gestrigen Sonntag die Meinung vieler Veltheimer Bürgerinnen und Bürger und wohl auch vieler weiterer Portaner. Denn diese „Schlappe“ für „Rot/Grün“ hätten viele Wähler auch der Portaner Mehrheitsfraktion mit auf den Weg gegeben. Die Unzufriedenheit vieler Wähler, besonders bei den angedachten Grundschulschließungen, ist nach wie vor hoch. Bei Betrachtung der Wahlergebnisse der Portaner Wahlbezirke fällt ganz besonders das schlechte Ergebnis der SPD und der Grünen in Veltheim auf. Der Allgemeintrend ist schon schlecht, der in Veltheim noch schlechter!

Das hat wohl auch der allmächtige Fraktionsführer von Rot/Grün, D- Rahnenführer erkannt.

Dieser wird heute im MT zitiert: „Ich will gar nicht ausschließen, dass das SPD Ergebnis in Veltheim etwas mit der Grundschuldebatte zu tun hat. Den eingeschlagenen Kurs werde seine Partei aber fortführen!“

Das wirkt ungefähr so, als wenn ein voll angeschlagener Boxer nicht aufgeben will, obwohl sein Trainer schon drei Mal das weiße Handtuch in den Ring geworfen hat! Veltheimer fragen sich zu Recht, worauf sich dieser Starrsinn gründet.

Scheinbar nämlich haben viele in Veltheim aus Protest die AfD gewählt, die im Ort gleich mit 8,2% starteten, und das, obwohl es noch nicht einmal eine Kommunalwahl war. Da hätte es sicher noch ein größeres Debakel für Rot/Grün gegeben.


Millionenplus im Stadthaushalt

Diese erfreuliche Meldung in der Tageszeitung (MT) vor einigen Tagen ließ uns arg gebeutelten Portaner Grundsteuerzahler natürlich aufhorchen! Was ist passiert? Die Gewerbesteuereinnahmen für das Jahr 2016 sollen rd. 2 Millionen Euro höher als geplant ausfallen und weitere 2,4 Millionen Euro resultieren aus Kostenerstattungen von Land und Bund wegen der Aufnahme von Flüchtlingen, die wohl nicht vorherzusehen waren. Ob dieser Überschuss für 2016 dann auch wirklich in der Höhe verbleibt, steht erst dann fest, wenn der Jahresabschluss 2016 gefertigt und bestätigt ist. Aber das dauert noch. Hoffen wir, dass die jetzt vorgestellten Zahlen so bleiben.

Über solch positive Nachrichten freuen sich Portaner Bürger natürlich, aber diese Meldung wirft auch Fragen auf. Nämlich: Ist vielleicht bewusst bei der Aufstellung des Haushaltes 2016 tief gestapelt worden, um den Bürgerinnen und Bürgern die massive Grund- und Gewerbesteuererhöhung schmackhaft zu machen?

Wahrscheinlich wohl nicht, denn Gewerbesteuereinahmen zu planen ist ganz sicher nicht einfach, weil zu viele Unwägbarkeiten die Höhe dieser Ertragsposition beeinflussen. Bei den Kostenerstattungen sieht das vielleicht ähnlich aus. Und dass ein städtischer Haushalt grundsätzlich konservativ aufgestellt wird, ist auf jeden Fall zu begrüßen.

Trotzdem muss die Frage erlaubt sein, ob es jetzt nicht angezeigt ist, diese massive Steuererhöhung rückgängig zu machen, um den eh schon steuerlich arg gebeutelten Bürger zu entlasten.

Auf keinen Fall darf es aber dazu kommen, den Überschuss gleich wieder zu „verbraten“

Wenn nicht an den Bürger zurück, dann zumindest in voller Höhe Rückführung der Schulden.

Interessante Leserbriefe zur Portaner Grundschulproblematik:


www.mt.de/leserbriefe


Veltheim geht nicht zur Tagesordnung über!

Das ist auch sicher nach der gestrigen Sitzung des Bildungsausschusses der Stadt Porta Westfalica nicht möglich. Die SPD/Grünen Fraktion legten kurzfristig noch einen Änderungsvorlage vor, der bezogen auf den Schulstandort Eisbergen nun doch entgegen der von der Verwaltung erstellten Vorlage eine Zweizügigkeit vorsieht und damit die Schließung der Grundschule Veltheim. Für Kleinenbremen ist das natürlich erfreulich und auch wünschenswert! Warum allerdings diese Ungleichbehandlung erfolgt kann man nur dahingehend deuten, dass Kleinenbremen eine SPD-Hochburg ist. Sachliche Gründe dafür gibt es nämlich nicht.

Auch die vom Bürgermeister präsentierten Zahlen, die aus Veltheimer Sicht noch immer nicht betriebswirtschaftlich fundiert ausgearbeitet sind, überzeugen nicht und beweisen keineswegs, dass durch die Schließung einer Grundschule bei gleichzeitigem Ausbau einer anderen Grundschule Kosten gespart werden. Ohne die Grundschule Veltheim baufachlich zu untersuchen (das hat man nämlich in Kleinenbremen und Veltheim nicht getan) wird seitens der Verwaltung behauptet, dass in Veltheim ein Sanierungsbedarf in Höhe von 1.300.000.- Millionen Euro bestellen soll, wenn diese Schule im Netz bleibt. So kann man natürlich auch Meinungen machen! Verwunderlich ist allerdings, dass nicht ein Politiker im Gremium solche Behauptungen kritisch hinterfragt. Auch die weiteren Behauptungen hinsichtlich angeblicher Kosteneinsparungen bei Schulauflösung wurden kritiklos hingenommen. Da wird mit von der Gemeindeprüfungsanstalt ermittelten Durchschnittswerten aus dem Jahre 2014 und früher hantiert, anstatt mit den realen Zahlen, die der Verwaltung ja sicherlich vorliegen, auch kritiklos! Fehlt da vielleicht bei unseren Kommunalpolitikern das betriebswirtschaftliche Verständnis?

 

Über die von Veltheim vorgetragene Kritik, dass im Vorfeld dieser Entscheidung in keiner Weise der Kontakt mit den betroffenen Eltern gesucht wurde, ging Politik und Verwaltung kommentarlos hinweg. Soviel zur viel beschriebenen Bürgernähe! Bei Veränderungsprozessen in der Wirtschaft heißt es: „Betroffene zu Beteiligten machen!“, dieser Leitsatz ist im Rathaus leider noch nicht angekommen.

 

Der Landesgesetzgeber hat mit Änderung von § 86 des Schulgesetzes NRW im Jahre 2012 die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Grundschulstandorte in der Fläche erhalten bleiben sollen. Insofern ist nicht nachvollziehbar, warum ausgerechnet in der großen Flächengemeinde Porta Westfalica die Grundschulstandorte zentralisiert und die jungen Schülerinnen und Schüler kilometerweise durch die Gegend gefahren werden sollen.

 

Es ist eine Entscheidung gegen Veltheim getroffen worden, ohne

-dass ein Konzept für die Schulwegsicherung vorliegt,

-ein realistischer Zeitplan vorliegt

-ein tragfähiges Finanzierungskonzept existiert

-eine belastbare Wirtschaftlichkeitsberechnung besteht

-ein Konzept für die dann leer stehenden Schulgebäude vorliegt

-geprüft ist, ob Kapazitäten in der Bauverwaltung und Bauwirtschaft bestehen, alle geplanten Baumaßnahmen an Schulen zeitnah abzuarbeiten

Was erreicht ist: Unsicherheit bei allen beteiligten Eltern, sicher nicht nur in Veltheim, sondern auch bei den anderen betroffenen Schulstandorten Kleinenbremen und Neesen.

 

Veltheim ruft die Entscheidungsträger nochmals auf, auch den nicht monetären Gesichtspunkten Rechnung zu tragen, nämlich:

-Erhalt und Verfestigung sozialer Bindung im Wohnort (Freunde, Vereine)

-Schulhöfe als Spielplätze

-Nutzung der Schulen und Schulturnhallen durch Vereine und Gemeinschaften

-Erhaltung einer gesunden Infrastruktur in den Ortsteilen (Porta Westfalica ist eine große Flächengemeinde)

-Mitwirkung der Grundschulen im dörflichen Gemeinschaftsleben

 

Die Veltheimer erwarten natürlich auch, dass von den bei der letzten Kommunalwahl für den Ort gewählten Ratsvertretern entsprechende Unterstützung für die berechtigten Anliegen der betroffenen Eltern erfolgt. Auch das wird weiterhin kritisch beobachtet.

 

Veltheimer werden weiter am „Ball“ bleiben und sich weiterhin vehement für die Grundschule im Ort einsetzen!

 

Rot/grün und Stadtverwaltung schließt Grundschule Veltheim


Trotz massiver Proteste von Eltern und Bürgern vor und im Ratssaal und der Übergabe von mehr als 4000 Protestunterschriften, votierte die Mehrheitsfraktion SPD/Grüne in der Sitzung des Bildungsausschusses für die Schließung der Grundschule Veltheim und für einen zunächst zweizügigen Ausbau am Standort Eisbergen.  Neun Stimmen dafür, und sieben dagegen! Trotz anderer Vorlage soll nun Kleinenbremen doch erst bestehen bleiben. Warum diese ungleiche Verfahrensweise ist undurchsichtig, wie übrigens auch die gesamte Sitzung es blieb. Nach wie vor gibt es kein Finanzierungskonzept, die vom Bürgermeister präsentierten Zahlen sind nach wie vor nicht nachvollziehbar, der Elternwille wird nicht respektiert! Was ist von einer solchen Politik der rotgrünen Mehrheitsfraktion zu halten? Wohl nichts! Veltheimer Eltern wollen auf jeden Fall weiter um ihre Schule kämpfen. Bis zu einer Ratssitzung im Juli bleibt noch Zeit. In den nächsten Tagen gibt es auf dieser Seite dazu weitere Informationen.


Die Schulpflegschaft vom Teilstandort Veltheim informiert:

Erklärung der Vertreter des Teilstandortes Veltheim anlässlich der Schulkonferenz am 04.05.2017 bezüglich der Beschlussvorlage für die Sitzung des Ausschusses für Bildung, Soziales, Kultur und Sport am 09.05.2017 zur geplanten Grundsatzentscheidung zur Schulentwicklungsplanung. Die Erklärung soll insbesondere unseren massiven Protest zu dem nun sogar 3-zügig geplanten Ausbau der GS in Eisbergen mit den Schließungen der Teilstandorte Veltheim und Kleinenbremen zum Ausdruck bringen. Wir lehnen das Vorhaben entschieden ab und kündigen zugleich bereits heute massiven Widerstand gegen diese Planungen an, sollte die Beschlussvorlage in der nächsten Sitzung des Bildungsausschusses von der Politik verabschiedet werden.

Unseren Protest begründen wir wie folgt:

ERKLÄRUNG

1)     Die Vertreter der Schule des Teilstandortes Veltheim werden nicht oder nur unzureichend und zudem viel zu spät über die Schulentwicklungsplanung mit ihren weitreichenden Auswirkungen eingebunden.

Die dafür verantwortlichen Personen aus Verwaltung und Politik ignorieren dabei das von ihnen so oft herangezogene Gutachten von Dr. Garbe und Lexis in Punkt 1.6 zur Schulentwicklungsplanung als Dialog (Seite 15) völlig!

2)     Zudem wird die Hauptaussage des obigen Gutachtens nicht richtig wieder gegeben. Dort heißt es als Fazit zum Grundschulverbund Eisbergen-Veltheim auf Seite 46: „Auf Basis der Entwicklung der Schülerzahlen und mit Blick auf die geltenden gesetzlichen Regelungen sind keine schulorganisatorischen Maßnahmen notwendig“

3)     Auf Seite 63 des Gutachtens von Dr. Garbe und Lexis ist ebenfalls als Empfehlung geschrieben:“ Sollte der Schulträger seine Schulstandorte reduzieren, ist aufgrund der flächigen Situation in Porta Westfalica besonderer Wert auf die Verkehrsbedingungen und den Schülerverkehr zu legen“. In diesem Punkt wurden noch keinerlei Planungen und Kostenberechnungen angestellt.

4)     Es ist nicht nachvollziehbar, warum eine derart weitrechende Entscheidung für die nächsten Jahrzehnte ohne ersichtlichen Grund und ohne eine vollständige  Kosten- und Finanzierungsberechnung  nun übers Knie gebrochen werden sollen? Hier sollen Fakten geschaffen werden, ohne sich mit der Thematik abschließend beschäftigt zu haben!

5)     In der einzigen Eltern- Informationsveranstaltung am 01.03.2017, die schon alleine vom zeitlichen Rahmen her völlig unzureichend angesetzt war, wurde bereits der Veltheimer Protest deutlich zum Ausdruck gebracht, insbesondere von der Ungleichbehandlung der beiden Standorte! Keine Besichtigung des Standorts Veltheim, der finanzielle Sanierungsbedarf des Standorts Veltheim wurde gar nicht erst  geprüft etc.

6)     Die in der Infoveranstaltung von der Verwaltung festgehaltenen offenen Fragen aus der Elternschaft wurden bis heute  noch nicht im Ansatz beantwortet.

-Warum diese Maßnahme, obwohl  es keine gesetzl. Notwendigkeit gibt?

-Warum gibt es keine Alternativplanungen für einen Ausbau des Standortes in Veltheim?  Könnte die nicht wesentlich günstiger sein?

-Wie soll die Schulwegsicherung erfolgen? Was kostet diese?

-Was würde der Schülertransport zukünftig kosten?

-Was geschieht mit der Turnhalle, die von unterschiedlichsten Vereinen und Gruppen auch außerschulisch gegen Zahlung von Hallennutzungsgebühren rund um die Uhr genutzt wird?

-Was geschieht mit dem Altgebäude? Wie hoch sind die Kosten für die weitere Unterhaltung bis zu einem evtl. Verkauf?

-Gibt es überhaupt Kosteneinsparungen???! Oder nur die Verlagerung der Kosten auf andere Kostenstellen und hohe zusätzl. Belastungen durch Finanzierungs- und Transportkosten?

-Wie und mit welchen Auswirkungen für alle Bürger der Stadt  soll das Vorhaben finanziert werden?

7)     Auch pädagogische Vorteile sind durch diese geplante Maßnahme aus unserer Sicht nicht in dem Maße gegeben, die die klar überwiegenden Nachteile einer Standortschließung auch nur im Ansatz rechtfertigen würden.

8)     Kinder entwickeln und festigen ihre sozialen Bindungen (Freunde, Vereine) in ihrem Heimatort.

9)     Schulhofspielflächen und der Spielplatz in Veltheim werden auch außerhalb der Schulzeit genutzt.

10)  Die Grundschule im Ort erspart den Kindern unnötige Schulwege und Beförderungszeiten. Auch die Landespolitik hat mit ihrem Beschluss des 8. Schulrechtsänderungsgesetzes in 2012 dem Prinzip „Kurze Beine – kurze Wege“ Rechnung getragen.

11)  Die prognostizierten Einschulungszahlen für den Teilstandort Veltheim sind für die nächsten Jahre mit >20 absolut ausreichend und rechtfertigen den Erhalt und werden vermutlich durch ein z.Zt. entstehendes neues Wohngebiet mit ca. 20 Bauplätzen in Veltheim noch weiter positiv beeinflusst.

12)  Mit dem Förderprogramm Gute Schule 2020 hat die überschuldete Stadt Porta Westfalica als Schulträger die einmalige Gelegenheit dringende Sanierungsmaßnahmen an ihren Grundschulstandorten ohne negative Auswirkungen auf den Haushalt auszuführen. Da die Stadt ihrer Verpflichtung zur Unterhaltung der (Grund)Schulstandorte in den letzten Jahren nicht oder nur unzureichend nachgekommen ist, sollten diese Gelder für den Abbau des entstandenen Sanierungsstaus z.B. für die Toilettensanierung in der GS Veltheim genutzt werden, statt es an einem einzigen Standort unnötig zu verbrennen.

13)  Die Stadt Porta Westfalica ist überschuldet! (Stand 2014: 22 Mio. Euro)

Wir sind gegen eine unnötige Neuverschuldung, die sich die Stadt nicht erlauben kann und die die Gefahr weiterer Steuererhöhungen der Portaner Bürger erhöht.

Die aktuell angedachte Schulentwicklungsplanung der Stadtverwaltung und der Politik lassen weder aus pädagogischer noch aus betriebswirtschaftlicher Sicht Vorteile für die gesamte Stadt erkennen! Daher lehnen wir die Beschlussvorlage zum Ausbau des Schulstandortes Eisbergen und der damit verbundenen Auflösung der Schulstandorte Veltheim und Kleinenbremen mit aller Entschiedenheit ab!! Gleichzeitig fordern wir die Verantwortlichen auf, sich endlich für den Erhalt aller Schulstandorte in Porta auszusprechen, um den Eltern endlich notwendige Planungssicherheit zu geben!

Veltheim, 02.05.2017

Schulpflegschaft Grundschulverbund Eisbergen-Veltheim

Teilstandort Veltheim

Portaner Schulpolitik

Nun sollen die Schulen Veltheim und Kleinenbremen geschlossen werden, das geht aus der von der Verwaltung formulierten Vorlage 76/2017 hervor, die in der kommenden Woche im Bildungsausschuss behandelt wird.  Das ist allerdings nur zu erreichen wenn die Schule in Eisbergen dreizügig ausgebaut wird, was dann rd. 8 Millionen Euro nach derzeitiger Kostenschätzung ausmachen wird. Bekanntlich kann man bei solchen Schätzungen unbedenklich 20 - 30% oben drauf rechnen. Nachdem die Verwaltung in den bisherigen Veranstaltungen das Gutachten von Dr. Garbe und Lexis dahingehend zitierte: „Das Zusammenführen des Grundschulverbundes Eisbergen-Veltheim wird am Standort Eisbergen dringend empfohlen“, was allerdings so in dem angesprochenen Gutachten gar nicht formuliert ist, wird das Gutachten in der o. g. Vorlage nun so zitiert: „Die Schließung des Teilstandortes Veltheim ist aus pädagogischen Gründen notwendig.“

Aber auch das steht so nicht in dem Gutachten.

Vielmehr ist dort formuliert in Teil 1 auf Seite 46: „Auf Basis der Entwicklung der Schülerzahlen und mit Blick auf die geltenden gesetzlichen Regelungen sind keine schulorganisatorische Maßnahmen notwendig.“ Pädagogische Gründe sind daher wohl an den Haaren herbeigezogen.


Weiterhin meint der Vorlagenschreiber mit Bezug auf eine Berechnung der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA), dass bei Reduzierung von angeblichen Flächenüberhängen Einsparungen von 100,00 Euro pro qm Überhang möglich sind. Schon mehrfach ist besonders diese GPA Berechnung kritisiert worden (z.B. IG Grundschule im Ort) weil Berechnungsfehler enthalten sind. Die Art- und Weise einer solchen Berechnung ist sowieso in Frage zu stellen und der angebliche Einsparungsbetrag ist nicht durch fundierte Berechnungen nachgewiesen.

Eine betriebswirtschaftliche, belastbare Berechnung, welcher Betrag letztlich wirklich durch eine Schließung von Veltheim und dem teuren Ausbau Eisbergen ggf. gespart werden kann, oder auch nicht, liegt bislang nicht vor. Veltheimer Berechnungen zu Folge spart die Stadt dabei gar nichts, sondern hat sogar mehr Aufwendungen (Schülertransporte, Zinsen und Afa der Finanzierung Eisbergen, sowie höhere Gebäudekosten Eisbergen durch den Ausbau und Leerstandskosten in Veltheim).

 Auch für die Eltern aus Kleinenbremen kommt diese Entwicklung sehr überraschend, war doch vor Kurzem erst der Grundschulverbund Neesen-Kleinenbremen beschlossen worden.

Und: Eine kürzlich in Kleinenbremen vorgenommen Befragung der Eltern ergab, dass nur sehr wenige Eltern ihre Kinder in Eisbergen anmelden werden, sondern dann lieber in großer Mehrheit ihre Kinder in einer Grundschule in Niedersachsen anmelden wollen.

Da die Verwaltung diese Umfrage selbst durchgeführt hat, ist es noch überraschender, nun diese von der Verwaltung gefertigte Vorlage lesen zu müssen.

Der Elternwille wird in keiner Weise berücksichtigt, obwohl Schulentwicklungsplanung immer im Dialog mit den Eltern erfolgen soll. So will es der Gesetzgeber.

Das sich nun Veltheimer und Kleinenbremer Eltern und Bürger mit allen Mitteln zur Wehr setzen wollen, ist mehr als verständlich. Mit dieser von der Verwaltung gewählten Vorgehensweise verliert diese mehr und mehr den Respekt der Bürgerinnen und Bürger.





 

Schulen in Veltheim

Aus dem Jahr 1967 stammt der Film vom Veltheimer Filmemacher Heinz Westermeier über die Veltheimer Schule, die 1957/1958 gebaut und im März 1958 eröffnet wurde. Mit viel Mühen gelang es dem damaligen Gemeinderat die beiden Veltheimer Schulbezirke I (unten) und II (oben) zusammenzulegen und eine Mittelpunktschule zu bauen und zu finanzieren. 1962 kam dann die Schulturnhalle dazu, 1967 ein weiterer Anbau von Klassenräumen und eine Lehrküche. Der damalige Mut des Gemeinderats, so vorausschauend zu handeln,  ist zu bewundern.

Darum ist es umso mehr verständlich, dass die Veltheimer Bürgerinnen und Bürger, Eltern und Großeltern, sich weiter vehement gegen die geplante Schließung dieser Schule im Ortskern einsetzen.

125 Jahre Bäckerei Camen


Früher gab es in Veltheim viele kleine Handwerksbetriebe und Einzelhandelsgeschäfte (Tante-Emma-Läden). Einer von den Handwerksbetrieben war eine kleine Landbäckerei, die am 1.4.1892 von dem Bäcker Andreas Camen gegründet wurde. Viele Betriebe, besonders Einzelhandelsgeschäfte, gibt es heute nicht mehr. Die Bäckerei Camen ist noch heute am Markt und hat sich aus den Anfängen gut entwickelt und immer den Standort in Veltheim erhalten. Heute nun, 125 Jahre später, wird die Bäckerei bereits in der fünften Generation in der Familie Camen geführt, also ein perfekter Familienbetrieb. Der erste Standort befand sich in gemieteten Räumen in der Stätte Veltheim Nr. 74 (heute Kahlen Brink 4). Eigentümer war damals ein Albert Stuke.

Im Jahre 1908 erwarb er das Grundstück Veltheim Nr. 256, später Möllberger Str. 2, heute Ravensberger Str. 179 und errichtete ein Einfamilienhaus mit einer Backstube und einem kleinen Laden.

Was daraus geworden ist, wissen die Veltheimer. Ein Edeka-Markt und eine Bäckerei an der Ravensberger Str. 176 und 178 mit weiteren Filialen in der Umgebung.

Veltheim gratuliert zum 125 – jährigen Jubiläum und freut sich, noch eine gute Bäckerei und einen Einkaufsmarkt im Ort zu haben.

Auf der beigefügten Zeichnung von 1942 ist links das 1908 gebaute Haus mit der Bäckerei aus der Sicht des Gasthauses Buschmann zu sehen. Heute steht das Haus nicht mehr. Die Zeichnung wurde vom damaligen Wirt Karl Buschmann sen. gefertigt.

 

Wirtshausgeschichten aus Veltheim an der Weser

finden Sie auf unserer Seite: Historisches

Veltheim an der Weser auf Facebook

Bald sind 500 Abonnenten der Facebook-Seite „Veltheim an der Weser“ dabei. Nach heutigem Stand sind es genau 476 Personen, die „Gefällt mir“ dazu gesagt haben. Deshalb gern noch ein wenig Werbung für die informative Veltheim-Seite machen, damit die 500 geknackt werden. Darum diesen Beitrag ordentlichen „teilen“.

 Auf der Facebook-Seite erscheinen interessante aktuelle Meldungen, Termine, Veranstaltungshinweise und auch Historisches, möglichst immer kurz und knackig.

 Auf der Homepage: www.veltheim-weser.de kann man sich genauso informieren, wobei da die Beiträge häufig umfangreicher sind, besonders die geschichtlichen Aufsätze über Veltheims Historie. Vor allem die Galerie der historischen Fotos aus Veltheim wird immer gern angesehen.

 

Erweiterung des Kiesabbau auf der lippischen Weserseite?

 

Die geplante Ausweitung des Kiesabbaus in den Lippischen Weserwiesen gegenüber dem Veltheimer Unterdorf beunruhigt zu Recht die Anwohner. Es wird in eine erhebliche Lärmbelästigung befürchtet.

 Neben dem befürchteten Lärm sehen die Anwohner noch weitere Beeinträchtigungen kommen. Die in Frage kommende Fläche zwischen Yachthafen und Weserfähre Veltheim wird bislang landwirtschaftlich genutzt. Trotz Bedenken der Gemeinde Kalletal und des Lippischen Heimatbundes hatte die Bezirksregierung das Gebiet im Regionalplan hochgestuft und damit der Ausbeutung zugestimmt.

 Nun ist die Planungsphase vorbei und die Maßnahmen werden konkreter. Schon Ende 2017 soll mit der Ausbeutung des 28 Hektar großen Gebietes im nördlichsten Zipfel des Lipperlandes an der Grenze zum Kreis Minden-Lübbecke (und zu Veltheim) begonnen werden.

 Das Gelände gehört dem Landesverband Lippe, die Ausbeutung kann rd. 10 Jahre dauern. Die Verladung des Materials soll über den jetzigen Kiessee erfolgen und dahin mit Schiffen gebracht werden. Das bedeutet, dass der jetzige Kiessee mit der Weser verbunden werden muss. Angeblich soll Achtmal täglich ein 400 Tonnen Verbund auf der Weser fahren. Für uns Veltheimer bleibt sicherlich zu klären, zu welchen Zeiten das geschieht (auch an Wochenenden??) und ob dann auch ggf. der Fährbetrieb beeinträchtigt wird etc.

Eine IG „unteres Dorf“ will sich nun damit befassen.

 

 

 

Modernes Märchen:

http://www.mt.de/lokales/leserbriefe/21733160_Von-einer-Stadt-die-auszog-eine-Grundschule-zu-schliessen.html 

 

Interessanter Leserbrief in MT.de Thema: Grundschule Veltheim

http://www.mt.de/lokales/leserbriefe/21732054_Keine-dringende-Empfehlung.html

 

 

Weltwassertag

 

Heute ist Weltwassertag. Es gibt so viele besondere Tage im Jahr, der heutige ragt dabei heraus. Denn es geht um unser Wasser! Gutes Trinkwasser ist ein hohes Gut! Da können wir in Deutschland froh sein, dass unser Leitungswasser noch immer eine gute Qualität hat. Probleme bereiten allerdings vielerorts eine hohe Nitratbelastung.

Davon bleibt Veltheim derzeit verschont!

Darum ist es gut, noch einen eigenen Wasserbeschaffungsverband zu haben. Dieser versorgt hier in Veltheim rd. 800 Haushalte mit preiswertem Trinkwasser mit hoher Qualität. Die Nitratwerte liegen weit unter den Grenzwerten. Die Wasseranalysen sind nachzulesen auf: www.wbv-veltheim.com . Der Genuss von Leitungswasser anstatt Mineralwasser ist vollkommen natürlich und sogar gesünder.

 

 

 

 

 







 

 

Riskantes Spiel!

so titelte der gestrige Kommentar im MT zur letzten HFA – Sitzung im Portaner Rathaus. Dieser Vergleich mit dem beliebten „Monopolyspiel“ ist gut gelungen und trifft den Kern!

Es war vorauszusehen,  und es ist zum Wohle unserer Stadtfinanzen, dass zunächst von der Bezirksregierung ein „Stopp“ zu dem von der Mehrheitsfraktion vorgeschlagenen Finanzierungsmodell gekommen ist!

Es bleibt zu hoffen, dass alle Verantwortlichen daraus klug werden und sich besinnen. Der Vorschlag der „IG Grundschule im Ort“ die „Renovierung und Instandsetzung aller Grundschulen statt überdimensionierter Schulneubauten an wenigen Standorten“ klingt doch weitaus realitätsnäher! Zudem werden die Kosten für die Bustransfers der Schülerinnen und Schüler erspart.

Die Mehrheitsfraktion sieht das aber wohl noch nicht so. Sie werden zitiert:“ Wir sehen das nicht so pessimistisch, “ und man spare ja Kosten durch die Schließung von Neesen und Veltheim. Nach wie vor vergessen diese Politiker allerdings, dass eine Kostenersparnis durch die Schließung der Schulen überhaupt noch nicht belastbar berechnet wurde. Noch in keiner der vielen Präsentationen ist eine solche Rechnung vorgestellt worden. Denn den gedachten Einsparungen stehen neue Kosten entgegen, wie: „Zins- und AfA-Aufwand bei den dafür erforderlichen Schulneubauten, Fahrtkosten der Schülertransfers, erhöhte Gebäudekosten bei den neu bzw. ausgebauten Schulen und sicher auch Kosten der Leerstandsverwaltung bei den sicher längerfristig leer stehende Gebäuden, bzw. erhöhter Abschreibungsbedarf.

Besonders fiel das Zitat von den Grünen auf: „Falls das Geld nicht reiche, könne man eventuell nachjustieren.“  Da fragt sich der interessierte Bürger: Wie? Nachjustierung mit der Sammelbüchse oder mit weiteren Steuererhöhungen?

 

Lesenswerter Leserbrief eines Veltheimers im MT-Netz:

http://www.mt.de/lokales/leserbriefe/21721860_Grundschule.Veltheim-muss-am-Netz-bleiben.html

 

 

 

Weserfähre Veltheim wieder im Wasser

Nun ist es bald soweit! Die historische Weserfähre Veltheim ist bald wieder im Einsatz. Vor einigen Tagen wurde sie zu Wasser gelassen. Und da die Weser derzeit kein Hochwasser führt, steht dem Fährbetrieb nichts mehr im Weg. Den genauen Starttermin geben wir an dieser Stelle bekannt.

Das diese beliebte Fährverbindung nach wie vor aufrechterhalten wird, ist dem Heimatverein Veltheim, der Gemeinde Kalletal und diversen Veltheimer Sponsoren zu verdanken!

Viele Wanderer, Radwanderer und Besucher des Freizeitzentrums Varenholz nutzen diese am Weserradweg gelegene Fährverbindung immer wieder gern.

 


 

Ravensberger Straße in Veltheim

Aus einem Pressebericht des MT vom 6.7.1985 ( also vor rd. 32 Jahren):

„Da nun seit längerer Zeit vom Landesstraßenbauamt Verhandlungen über den weiteren Ausbau der Ravensberger Straße geführt werden, konnten dem Rat der Stadt und damit der Bevölkerung Pläne zur Beratung und Stellungnahme zugeführt werden.“

Wie oben beschrieben: das war vor 32 Jahren! Die ersten Gespräche und Planungen zum Ausbau liegen noch weiter zurück.

Nun wurde in der letzten Sitzung des Bezirksausschuss Eisbergen/Veltheim/Lohfeld bekannt, dass die Baumaßnahme nun in 2018 beginnen soll……………………….

In der nächsten Zeit noch mehr dazu.

 

1957 Veltheimer Schule im Rohbau

Vor 60 Jahren stand die heutige Grundschule Veltheim im Rohbau. Am 10.4.1957 schrieb die heimische Presse: „Veltheim zentralisiert sein Schulsystem“ „Richtfest am Neubau“.

Die Presse schrieb weiter:

„Hillebille-Musik und die Richtkrone über dem Schulbau unserer Gemeinde waren die äußeren Zeichen dafür, daß eines der bedeutendsten Bauprojekte einen entscheidenden Schritt vorangekommen ist.“

Am Samstag, dem 15.3.1958 um 15 Uhr wurde die Schule in Gegenwart zahlreicher Gäste feierlich eingeweiht und danach in Betrieb genommen.

Nachdem dann 1961 das alte Schulgebäude abgerissen war, entstand auf dem Platz die Turnhalle, die 1964 eingeweiht wurde. Ebenso wurde 1963 mit dem Anbau weiterer vier Klassen begonnen.

Und heute nun kämpfen Eltern, Bürgerinnen und Bürger und Veltheimer Unternehmen um den Erhalt dieser Grundschule im Ort. Am 7.3.2017 besuchte eine große Abordnung Veltheimer Eltern und Kinder die Sitzung des Bildungs-Ausschuss,  um ihr Anliegen zu verdeutlichen. Der Elternvertreter Martin Bohnsack erläuterte eindrücklich und unter großem Beifall die Gründe für das Veltheimer Ansinnen (Bericht in der heutigen MT-Ausgabe).

 

 


In Veltheim zu wohnen lohnt sich!

Nicht nur, das die Veltheimer Bürgerinnen und Bürger um den Erhalt ihrer Grundschule im Ort kämpfen, auch sonst sind Veltheimer aktiv. So erschließt derzeit ein Veltheimer Unternehmer ein sehr schön gelegenes Baugebiet im Bereich „Unter den Köppen“, in bester Südhanglage, beiderseits der Straße. Insgesamt werden 25 Bauplätze entstehen, wovon die ersten schon bebaut werden. Weitere sind inzwischen verkauft. Hier werden sich viele junge Familien ansiedeln und Veltheim weiter beleben. Da ist es gut, dass es in Veltheim noch eine gute Infrastruktur hat, mit Hausarztpraxen, einer Zahnarztpraxis, Tierarztpraxis, zwei Bankfilialen, Edeka-Markt mit angeschlossener Bäckerei und zwei beliebten Gastronomiebetrieben mit exzellenter Küche. Es gibt eine Tankstelle im Ort, eine Elektrofachgeschäft und viele weitere Unternehmen. Dazu kommt ein reges Vereins- und Gemeinschaftsleben im Ort. Ein eigener Wasserverband liefert Frischwasser mit hoher Qualität zu äußerst günstigen Preisen und es gibt drei Kirchen im Ort.

Auch landschaftlich hat Veltheim eigener zu bieten. Der Ort liegt direkt am Weserradweg, hat durch Unterstützung des Heimatvereins noch einen Fährbetrieb über die Weser ins lippische Bergland, etliche Wanderwege und ist ein beliebter Ort für Pferdeliebhaber, da es Reiterhöfe gibt.

Auch sportlich ist Veltheim aktiv. Der heimische Sportverein bietet Handball, Tischtennis, Tennis auf eigenen Tennisplätzen und Breitensport an. Handball-und Tischtennismannschaften spielen in höheren Klassen. Die Jugendarbeit hat eine hohe Priorität in diesem Sportverein. Jugendarbeit wird aber auch in anderen Vereinen gefördert, wie z. B. bei der Freiwilligen Feuerwehr im Ort. Auch der Schießsport hat auf einer eigenen Schießanlage seinen Platz.

In Veltheim zu wohnen lohnt sich! 

Eine weitere Betrachtung zum Thema Grundschulentwicklungsplanung

Die geplante Aufgabe des Grundschulstandortes Veltheim wird von Politik und Verwaltung auch durch eine Raumanalyse begründet. Lt. einer Analyse der GPA (Gemeindeprüfungsanstalt), über deren Kompetenz sich insgesamt trefflich streiten ließe, sollen alle Schulen in Porta Westfalica zusammen einen immensen Flächenüberhang haben. Allein die Grundschulen angeblich in 2013/2014 von rd. 10.000 qm. Für die Gesamtschule wurde z.B. ein Flächenüberhang von rd. 5000 qm errechnet. Dieser wurde allerdings durch die aktuellen Untersuchungen der Architekten schon als völlig überzogen kritisiert. Es sind wohl nur knapp 1000 qm. Daran kann man schon die Qualität dieser Untersuchung ermessen.

Es ist bei diesen Berechnungen wohl auch völlig verloren gegangen, dass in älteren Gebäuden die sogenannten Verkehrsflächen (Flure, Treppenhäuser etc.) größer angelegt sind, als man das heute vielleicht bei Neubauten machen würde. Aber diese Probleme können durch Umbauten oder Anbauten i. d. R. auch nicht behoben werden.

Die von der GPA angewandte Kennzahlenberechnung wird heute oft bei Stallgrößen in der Tierhaltung angewandt (Legehennen oder Schweinemast): Bei der Bemessung von Räumgrößen für unsere Schulkinder, besonders bei älteren Grundschulen, sind diese aber doch nur bedingt angebracht.

Die GPA-Analyse, auf die sich nun die Politik stützt, ist für die Anwendung in der Grundschuldebatte so nicht anwendbar und sollte von Politik und Verwaltung nicht als Begründung für Schulschließungen verwandt werden.

Was in den bisherigen Informationsveranstaltungen gänzlich zu kurz gekommen ist, ist die materielle Betrachtungsweise. Nirgendwo ist erwähnt worden, wo denn Einsparungspotenziale liegen und in welcher Höhe. Nirgends ist deutlich geworden, welche Mehrkosten durch Leerstandsunterhaltung und Schülerfahrtkosten entstehen.

Die GPA geht in ihrer Analyse von im Minimum 310 Euro pro Schüler pro Jahr aus (nur Schulweg), das wären z. B bei 100 Kindern p.a. rd. 31.000.- Euro?? Aber vielleicht ist diese Größe ja genauso falsch wie der ermittelte Raumüberhang.

Interessant für die weitere Entscheidungsfindung sind solche Zahlen allerdings schon. Vielleicht werden sie ja noch geliefert………………………….

 

 

 

Mobil machen für den Schulstandort Veltheim

Veltheim setzt sich weiter massiv für den Erhalt der Grundschule im Ort ein. Darüber berichtet heute auch die Tageszeitung (MT). Zurecht beklagt man dabei die Ungleichbehandlung! Vielfach hatten Politik, Verwaltung und Bürgermeister im Rahmen der Schulentwicklungsplanung und des so genannten Bürgerhaushaltes versprochen, alle Bürger mitzunehmen. Für Veltheim gilt das nicht! Die Schule wurde bei der angesetzten Schulbereisung gar nicht mit angesehen und auch schon in der Abschlussveranstaltung der Stadtwerkstätten war Bildung gar nicht mehr für Veltheim vorgesehen. Eine Mail des Ortsheimatpflegers an den Stadtplaner, die auf diesen Umstand hinwies, wurde erst garnicht beantwortet. Das ist keine ehrliche Politik und zu recht macht Veltheim jetzt mobil. Nicht nur Eltern, sondern alle Bürger, Vereine und Unternehmen lassen sich die ansonsten gute Infrastruktur nicht unnötigerweise zerstören, vor allem nicht auf die vorgesehene scheinheilige Art und Weise. Dabei geht es auch nicht um Neid oder Missgunst gegenüber den Eisbergern. Es geht einfach darum, der schon jetzt überschuldeten Stadt Porta Westfalica, unnötige Investitionen zu ersparen, die diese bei der jetzigen Finanzlage schwerlich finanzieren könnte. Es käme der gesamten Stadt zu Gute, rd. 4 Millionen Euro zu ersparen, wenn in Eisbergen nur die Sporthalle erneuert würde und beide Schulen Eisbergen und Veltheim je einzügig am Netz blieben. In Kürze wird in diesem Blog dazu noch ausführlicher berichtet.

 In der Diskussion um den Standort im Rahmen des Grundschulverbundes Eisbergen-Veltheim verweisen so genannte Experten der Verwaltung auf Gutachten und Schülerzahlen hin, um die Schließung der Veltheimer Schule zu begründen. Dazu soviel: Aus der letzten Statistik, die von der Stadt vorgelegt wurde, ist zu entnehmen, dass in 2017 in Veltheim 27 Kinder und in Eisbergen 23 Kinder zur Einschulung anstehen. In der Ratsvorlage 208/2015 wird aus dem Gutachten des Büros Lexis/Dr. Garbe vom 23.9.2015 zitiert:" Grundschulverbund Eisbergen-Veltheim - auf Basis der Schülerzahlen und mit Blick auf die geltenden gesetzlichen Regelungen sind keine schulorganisatorischen Maßnahmen notwendig!" Und wenn ein so genannter Controller der Stadt meint, dass einzügige Grundschulen nur Verlegenheitslösungen sind, dann irrt er gewaltig. Es gibt reichlich Literatur, die anderes belegt! Dazu und zu der finanziellen Lage unserer Stadt wird in Kürze in weiteren Blogs an dieser Stelle Stellung bezogen!

 Das einzügige Grundschulen keine Verlegenheitslösungen sind, wie es in der Informationsveranstaltung der Verwaltung der Stadt Porta letzten Mittwoch von einem Verwaltungsexperten behauptet wurde, mögen folgende Hinweise verdeutlichen:

Aus dem SPD-Wahlprogramm zur Landtagswahl 2012: "wo aufgrund zurückgehender Schülerzahlen ein wohnortnahes Grundschulangebot gefährdet ist, sorgen wir mit dem Prinzip "Kurze Beine-kurze Wege" für ein entsprechendes Angebot für alle Kinder. Im Mittelpunkt steht das Kind!"

Aus dem Wahlprogramm-Update der Grünen: "Gute Schule wird vor Ort gemacht. Wir haben die Möglichkeiten geschaffen, auch bei rückläufigen Schülerzahlen ein wohnungsnahes Schulangebot zu erhalten und dem Elternwunsch nach längerem gemeinsamen Lernen zu entsprechen."

Das Schulministerium NRW stellt klar: "Kleinere Grundschulstandorte sollen in Flächengemeinden sogar ausdrücklich erhalten bleiben, um die dörflichen Struktur und auch nähere Schulwege zu gewährleisten. Klar ist dabei, dass kleinere Klassen einen höheren Bildungsstand gewährleisten. Klar ist weiterhin, dass das finanziert werden muss."

Für Portaner Politiker scheinen diese Wahlversprechen nicht mehr zu gelten.....................

 

Nachruf auf Drummer Dieter Aß

„The Generations“, die ostwestfälische Spitzenband der 60ziger Jahre aus Veltheim an der Weser, trauert um ihren Schlagzeuger Dieter Aß. Dieser verstarb Anfang Februar nach einer längeren Krankheitsphase. Wolfgang, Hank, Charly, Fosay, Georg und Kurt danken in einem Nachruf ihrem „Drummer“ Dieter Aß für eine tolle Zeit von 1964 bis 1969. „The Beat goes on“, endet der Nachruf. In dem bezeichneten Zeitraum mischten die „Generations, die norddeutsche „Beat- und Rock & Roll Szene auf: „Drummer Dieter Aß ein As“ lautete eine Presseschlagzeile am 12.3.1968. Der erste Auftritt fand 1964 im „Veltheimer Hof“ statt. Der Verfasser dieser Zeilen erinnert sich noch gut daran. Mangels einer modernen Anlage wurde verstärkt durch einen Kofferverstärker und zwei alten Radios. Aber dann ging es steil aufwärts. Als dann später Frontman Hank Williams zu der Gruppe stieß, gab es kein Halten mehr. Die Gruppe als „Ghost Riders“ gegründet, firmierte um zu: „The Generations“.

Ein letzter großer Auftritt nach einem Comeback anlässlich der Veltheimer 1111-Jahr Feier im Jahre 2007 war dann die Oldie Night der Veltheimer Dorfgemeinschaft in 2008 mit dem Stargast „Lee Curtis“ Danach gab es noch vereinzelte Stadtfestauftritte..

In Erinnerung bleibt eine Schallplatte (Single) mit den Titeln „We’ve gotta move out“ und „Around the World“ die die Gruppe in ihrer Glanzzeit aufnahm.

Unvergessen bleiben auf jeden Fall die Schlagzeugsolis des Vollblutmusikers und Drummers Dieter Aß. Er wird uns Veltheimer immer in guter Erinnerung bleiben. .

 

Grundschulen in Porta Westfalica

Morgen, am 1.3.2017,  ist es soweit. Um 19.30 Uhr beginnt im Forum im Schulzentrum Süd die Infoveranstaltung zur Schulentwicklung. Veltheimer Eltern, Bürger, Unternehmer und Vereinsvertreter werden daran zahlreich teilnehmen, um deutlich zu machen, dass die Grundschule in Veltheim im Ort erhalten bleiben muss. Das hat viele Gründe, nicht nur Vorteile für die Infrastruktur in Veltheim, sondern für die gesamte Finanzsituation der Stadt. Und um diese ist ja aus Gründen der Misswirtschaft im letzten Jahrzehnt bekanntlich nicht zum Besten bestellt. Nur eine massive Grundsteuererhöhung konnte zum zwingend notwendigen Haushaltsausgleich für 2016 beitragen. Ob diese Erhöhung gereicht hat steht allerdings auch noch nicht fest. Die Bilanz ist ja noch nicht fertig, wie die von 2015 eben auch noch nicht. Also mal sehen……………..

Und in dieser finanziell heiklen Situation soll nun die Schule in Eisbergen zweizügig ausgebaut werden. Kosten wohl rd. sechs Millionen Euro. Wenn dann durch die Zweizügigkeit in Eisbergen die Schule in Veltheim leer stehen wird, fallen sicher im Jahr rd. 200.000.- Euro Schülertransportkosten und Kosten für die Leerstandspflege an. Und das, obwohl in den nächsten Jahren genügend Veltheimer Kinder (allein in 2017 = 27 Schulanfänger) für die Einschulung bereit sind. Zudem beginnt derzeit die Bebauung des neu erschlossenen Baugebietes „Unter den Köppen“, mit ca. 25 Bauplätzen. Der Zuzug weiterer junger Familien ist garantiert. Warum also Veltheim schließen und den jungen Schülerinnen und Schülern die Schule vor Ort verwehren?

„Kurze Beine – kurze Wege“, das muss das Ziel einer qualifizierten Bildungspolitik sein.

„Wer rechnen kann, ist klar im Vorteil“, sagt der Volksmund. Renoviert man in Eisbergen nur die Turnhalle, die es dringend nötig hat, ist das nach den Zahlen aus dem Schulstandortgutachten für rd. 1.800.000.- zu machen. Modernisierte Toiletten und einige Maßnahmen zur Energieeinsparung in Veltheim (ansonsten ist die Schule gut im Schuss und sehr gepflegt) schlagen ggf. mit rd. 300.000.- Euro zu buche. Mit rd. 2.100.000.-Mio Euro, statt 6.000.000.- Euro für das Projekt Eisbergen erspart die Stadt dem Steuerzahler rd. 4.000.000.- Euro Investitionskosten, Zinsen dafür und pro Jahr nochmals rd. 200.000.- Schülerfahrt – und Leerstandskosten für Veltheim.

 Warum soll der Schulverbund Eisbergen-Veltheim zu Gunsten von Eisbergen aufgelöst werden, der Schulverbund Holzhausen-Vennebeck aber auf jeden Fall bestehen bleiben? Auch das erschließt sich niemanden!

 Aus diesen Gründen machen Veltheimer jetzt für den Erhalt ihrer Grundschule im Ort mobil! Es kommt der ganzen Stadt Porta Westfalica zu Gute!

Veltheimer Schulpflegschaft plant Kundgebungen

 

Die Mitglieder der Schulpflegschaft wollen mit Unterstützung vieler junger Eltern, Bürgern, Vereinen und Unternehmen um den Erhalt der Grundschule im Ort kämpfen und planen dazu auch öffentliche Kundgebungen. Mit den bislang bekannt gewordenen Plänen im Rahmen der Portaner Schulentwicklungen kann man sich in Veltheim auf keinen Fall einverstanden erklären. Zu viele Argumente sprechen eindeutig dafür, die Grundschule im Ort zu behalten und die über 100 Schulkinder nicht mit dem Bus durch die Gegend zu fahren.

Die Schule mit der Turnhalle soll nach wie vor der dörfliche Mittelpunkt bleiben. Dafür wollen sich viele Beteiligte einsetzen.

So wird die Schulpflegschaft kommende Veranstaltungen, wie z.B. die Infoveranstaltung am 1.3. um 19 Uhr im Forum des Schulzentrums Süd und die öffentliche Bildungsausschusssitzung am 7.3.2017 um 17 Uhr im Rathaus nutzen, um auf ihre Wünsche aufmerksam zu machen.

„Wir werden auch auf die Veltheimer Ratsmitglieder zugehen“, so der Vorsitzende der Schulpflegschaft, um deutlich zu machen, dass sie für den Ort Veltheim gewählt sind, um sich für die Ortsbelange einzusetzen.

Wer die Schule im Ort behalten möchte, ist herzlich eingeladen, sich an den Kundgebungen zu beteiligen.

Schulen in Veltheim haben eine lange Geschichte, das zeigen die heutigen Zeichnungen früherer Schulgebäude.

 

 

 

Grundschule Veltheim

Es geht uns alle an!

Für unser Dorf Veltheim werden in Kürze wichtige Entscheidungen von Politik und Verwaltung der Stadt Porta Westfalica getroffen. In der letzten Sitzung des Ausschusses für „Bildung, Soziales, Kultur und Sport“ wurden die Grundschuldebatte wieder belebt und die Kosten für erforderliche Sanierungsmaßnahmen an den Grundschulen vorgestellt (das MT berichtete am 22.2.17 darüber). Für unsere Grundschule in Veltheim, die sich im Grundschulverbund mit Eisbergen befindet, ist in diesem Zusammenhang die Betrachtung, was an der Grundschule in Eisbergen geschehen soll, sehr wichtig. Der Meinungstrend geht scheinbar dahin, die Schule Eisbergen neben des Neubaus der Turnhalle zu erweitern (zwei- oder sogar dreizügig). Das würde für die Grundschule Veltheim das „Aus“ bedeuten und die Veltheimer Kinder müssten dann zukünftig nach Eisbergen gefahren werden. Für diesen Ausbau in Eisbergen müsste die Stadt wohl um die 6 Millionen Euro investieren und die an sich noch sehr gute und gepflegte Schule in Veltheim stände leer und müsste wohl über Jahre als Leerstand unterhalten und finanziert werden. Diese Leerstandsfinanzierung zusammen mit den Kosten des Schülertransportes kostet der Stadt dann zusätzlich rd. 150.000.- Euro p.a.. Für dieses Geld kann man locker die Schule Veltheim am Netz behalten und den Veltheimer Kindern eine ortsnahe Beschulung gemäß dem Motto: „Kurze Beine, kurze Wege“ ermöglichen. Das erhöht ganz sicher auch die Bildungsqualität. Da der in Eisbergen dringend notwendige Neubau der Turnhalle dann nur mit rd. 2 Millionen Euro zu finanzieren wäre, ersparte die Stadt rd. 4 Millionen Euro Investitionskosten in Eisbergen.

Es geht aber noch um mehr!

Unsere Grundschule mit der Turnhalle ist der Mittelpunkt unseres Ortes, ist mit ein Zentrum des Orts- und Vereinslebens, in Verbindung mit der „Karl-Krüger-Halle“. Das wollen wir Veltheimer uns nicht nehmen lassen. Eine Grundschule und Sportstätten gehören zu einer guten Infrastruktur eines Ortes, die Veltheim jetzt noch hat und die für zukünftige Entwicklungen so wichtig ist.  In Veltheim wird derzeit viel gebaut, unsere Einwohnerzahl steigt, die Zahl der einzuschulenden Kinder auch (in 2017 ca. 27). In einen Ort, wo die Infrastruktur stimmt (inkl. Kindergarten und Grundschule) ziehen auch gern junge Familien. Das erhält den Wert unserer Immobilien.

Das alles wollen wir uns durch kurzsichtige politische Entscheidungen nicht zerstören lassen. Deshalb müssen wir uns auf breiter Front für unser Veltheim und unsere Schule einsetzen. Die Stadt Porta Westfalica hat sehr hohe Gewerbe- und Grundsteuereinnahmen. Wenn damit sinnvoll gewirtschaftet wird, ist der Erhalt aller unserer ortsnahen Grundschulen gesichert.

Was ist zu tun!

Besucht die öffentlichen politischen Veranstaltungen in der kommenden Zeit und macht den Veltheimer Willen deutlich!

1.3.2017 um 19:30 Forum Schulzentrum Süd, Hoppenstraße 48: Information der Stadt zu den Grundschulen

7.3.2017 17:00 Ratssaal Hausberge: Sitzung des Bildungsausschuss, erste Entscheidungen zu den Grundschuldstandorten